Profil

Ein Rendezvous mit der Geschichte
Seit 2007 lädt der Verein Historiale e.V. Berlin und seine Gäste jeden Sommer zu Europas größtem Geschichtsfestival ein – der Historiale.
Im Rahmen eines vielfältigen Programms bringen Historiker, Journalisten und Künstler das Publikum mit bedeutenden historischen Ereignissen und Epochen auf Tuchfühlung.
Information, Austausch und Unterhaltung, sowie Kultur, Wissenschaft und Vergnügen sollen Neugierde wecken und Faszination erzeugen – wie bei einem Rendezvous!

Bereits im Oktober 2006 startete der Historiale e.V. mit Napoleon in Berlin einen ersten erfolgreichen Versuch. Das dreitägige Programm erhielt einen enormen Zuspruch bei den Besuchern und in den Medien. Zur szenischen Nachstellung des Einzugs Napoleons am Brandenburger Tor kamen mehr als 30.000 Zuschauer. Im Laufe der Zeit stieg die Zahl der Besucher stetig an. Gebannt verfolgte man, wie sich 1807 im Berliner Abgeordnetenhaus Politiker und Persönlichkeiten der Zeit über die preußischen Reformen stritten, gedachte 1848 auf dem Alexanderplatz zwischen Barrikaden und Freiheitskämpfern den Märzgefallenen und bejubelte 1888 die drei Kaiser beim triumphalen Einzug durch das Brandenburger Tor.


Lesen Sie mehr über den Historiale e.V.:

Idee und Vision

Der Verein

– Geschichte live

Das Geschichtsfestival Historiale
Idee & Vision

Unsere Idee ist neu: Ein Festival, das zum   Thema Geschichte Unterhaltung mit wissenschaftlichem Anspruch verbindet, gibt es in dieser Form sonst nicht in Europa. Wir wollen Geschichte popularisieren. Die Historiale soll Berlin und seine Gäste auf unkonven­tionelle Weise mit Geschichte konfrontieren und Verbindungen zwischen gestern und heute aufzeigen. Wir wollen deutlich machen, dass Geschichte Folgen hat, die für uns heute von Bedeutung sind. Das Geschichtsfestival verbindet Events mit Wissensvermittlung und ist damit vergleichbar mit
großen Kulturfestspielen. Die Besucher erleben Geschichte entstaubt und unterhaltsam. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit namhaften Historikern und wissenschaftlichen Institutionen die Qualität der Wissensvermittlung sichern.
Jedes Jahr findet ein Historiale-Kongress statt, der geschichtliches Fachwissen auch für interessierte Laien aufbereitet. Ein Historiale-Kino zeigt Filme aus der oder über die entsprechende Zeit und der große Historiale-Markt versetzt das Nikolaiviertel in historischen Glanz.

Historiale 2010:
Goldene Zeiten in Berlin – Die Zwanziger Jahre

Es war ein bisschen so, als wären nach 1918 die strengen Eltern aus dem Haus und nun feierte sich Berlin in Hunderten von Theatern, Varietés und Opern. Die erste deutsche Republik wurde ausgerufen, Kultur und Wissenschaft erlebten einen unglaublichen Aufschwung, die Wirtschaft hingegen eine Hyperinflation, aber Berlin wuchs immer weiter an – alles war in Bewegung.
Doch wie golden waren die Zwanziger Jahre? Wo waren die Abgründe der Gesellschaft? Wie viele U-Bahn-Linien gab es in Berlin? Zogen sich die Frauen tatsächlich vier Mal am Tag um? Warum gab es so viele Stromaus­fälle? Woher kamen plötzlich die vielen Sportvereine? Wie hieß der erste Radiosender? War Brecht damals schon Kommunist? Und was hat es mit den vielen Schießereien in den Straßen auf sich?
Um diese und andere Fragen dreht sich die Historiale 2010. Mit einem bunten Programm aus Lichtspielthea­ter, Kongress, Stadt- und Museumsführungen sowie dem traditionellen Markt im Nikolaiviertel entführt die Histo­riale eine Woche lang
in eine Welt des Aufbruchs und der Erneuerung.

Historiale-Markt im
Nikolaiviertel – seit 2007

Jedes Jahr am letzten Wochenende im August findet im Nikolaiviertel der Historiale-Markt statt.
2007 mit dem von Franzosen besetzten Berlin, 2008 mit Friedrich dem Großen und 2009 mit dem kaiserlichen Berlin sind die „Goldenen Zwanziger“ zentrales Thema des Marktes im August 2010.
Der Historiale-Markt ent­führt den Besucher alljährlich in das histori­-
sche Berlin. Als Höhepunkt und Abschluss der Historiale versetzt er das Nikolaiviertel, die Wiege Berlins, am Ende der Veranstaltungswoche in vergangene Zeiten.
An über 50 Marktständen präsentieren sich his­to­rische Handwerker, Mu­seen, Geschichtsvereine und Traditionsunternehmen. Berühmte Persönlichkeiten laufen Ihnen im ganzen Viertel über den Weg und stehen auch im Interview auf der Bühne Rede und Antwort. Zahlreiche Tanzvorführungen und Workshops, Musik und Modenschauen sorgen für ein unterhaltsa­mes und abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

2006: Napoleon in Berlin –
200 Jahre französisch
besetztes Berlin.

Napoleon am Brandenburger Tor mit 200 Geschichtsdarstellern aus ganz Europa ist ein überwältigender Erfolg. Publikum und Medien feiern Napoleon, den französischen Besatzer.

Besucher: 30.000

Pressestimmen

„Es ist alles fast wie damals“

Berliner Zeitung

„Geschichte zum Anfassen“

Berliner Morgenpost

„Es war großes Theater“
Tagesspiegel

2007: Agenda 1807 –
Die preußischen Reformen von 1807-1813.

Eine Woche lang Programm zu den Preußischen Reformen 1807-1815. Vorträge, Stadtführungen und spektakuläre Inszenierungen bringen die Zeit nahe. Im Abgeordnetenhaus von Berlin, unserem Parlament, öffnen sich die Türen für eine inszenierte historische Talkshow.

Besucher: 50.000

Pressestimmen

„Da war Geschichte plötzlich greifbar, die historischen Kostüme faszinierten
nicht nur die Damen“

BZ

„Die fast perfekte Illusion eines Sommer-
tages im Berlin des Jahres 1807“

taz

2008: 160 Jahre Märzrevo­lution – Europas Jugend nach Berlin.

Im März 2008 wird der revolutionäre Geist von 1848 für acht Tage wieder lebendig. Mit 70 Darstellern und Jugendlichen errichten wir Barrikaden auf dem Alexanderplatz und gedenken der Gefallenen auf dem Gendarmenmarkt.

Besucher: 70.000

Pressestimmen

„Mit einer knalligen Schlacht auf dem Alexan­derplatz erinnert die Historiale an die Revolution von 1848. Zuschauer begeistern sich für Geschichte.“
taz

„Spannend und erlebbar“
Berliner Zeitung

„Jetzt freue ich mich schon auf den
Geschichts­untericht“

Schülerin im Interview
bei der taz

2008: Friedrich der Große im Nikolaiviertel

Friedrich der Große im Nikolaiviertel. Volksnah stellt er sich den Fragen des Publikums. Das Viertel verwandelt sich mit eleganten Tänzen und bunten Röcken in die Zeit des Rokoko. Die Langen Kerls, preußische Jäger und viele andere Truppen lassen die Atmosphäre des friderizianischen Berlins mit typischen Szenen wie Spießrutenlauf, einem Gericht und Tanzspielen wiederauf­erstehen.

Besucher: 30.000

Pressestimmen

„Ein Spektakel der besonderen Art“
Berliner Zeitung

„Hier stimmt die Kulisse“
Tagesspiegel

„Damen in ausladenden
Rokokogewändern, patroullierende preußische Soldaten und der Alte Fritz höchstpersönlich machen aus der Wiege Berlins einen Jahrmarkt der Geschichte.“

B.Z.

2009: Die Kaiserzeit
1871-1918 in Berlin

Die fünfte Historiale steht ganz im Zeichen des kaiserlichen Berlins. Neu sind ein Kino und der wissenschaftliche Histo­-
riale-Kongress. Der Historiale-Markt im Nikolai­viertel wird in einer spektakulären Parade mit drei Kaisern durch das Brandenburger Tor und die Linden entlang zum Nikolai­viertel eröffnet.
Dort stehen Figuren der Zeit wie Wilhelm II. oder Rosa Luxemburg, Otto von Bismark oder Minna Cauer auf der Bühne und erzählen im Interview über ihr Leben.

Besucher: 90.000


Pressestimmen

„Kaiser zum Anfassen“
Berliner Zeitung

„Zeitreise in die Vergangenheit“

Berliner Morgenpost

„Allen, die ihren Geschichtslehrer in Euphorie versetzen oder auf
unterhaltsame Weise ihre Bildung verbessern wollen, sei das historische Event ans Herz gelegt.“

Berliner Zeitung