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Im Kundenmagazin der BVG
BVG_plus 07/08
"Es war ein bisschen, als ob nach 1918 die strengen Eltern aus dem Hause waren …", um diesen schönen Satz kam auch Bernd Wegner vom BVG Kundenmagazin "BVG_plus" nicht herum. Das ist eigentlich DER Satz zur Historiale in diesem Jahr, kein Werbetext in dem er nicht vorkommt. Geklaut haben wir uns diesen Satz aus Wieland Giebels Buch "Berlin Geschichte" wo er ihn wiederum von sich selbst aus seinem Film "The Making of Berlin" geklaut hat. Sind wir nicht alle ein bisschen Ring-Verein?
In der aktuellen Ausgabe 07/08 2010 der BVG_plus finden Sie einen schönen Anderthalbseiter über unsere Historiale im August dieses Jahres mit einem umwerfenden Foto unser ehemaligen Kollegin Maria. Wer jetzt noch keinen Hunger auf die Historiale hat, dem kann nur die Hitze den Magen verstimmt haben.

12.07.2010, johannes


Wir in auf DAMALS.DE
HIstoriale auf Damals.de

DAMALS – Das bekannte Magazin für Geschichte und Kultur berichtet über aus auf seiner Internetseite.

Die Idee der His­to­ria­le ist, Ge­schich­te für ein brei­tes Pu­bli­kum er­leb­bar zu ma­chen, sie zu ent­stau­ben und wie­der zum Le­ben zu er­we­cken. so die DAMALS. Und damit treffen Sie es auf den Punkt. Geschichte fürs Volk!

Ich hoffe unser Blog kann Sie auch trotz der spannenden Bundespräsidentenwahl begeistern.

30.06.2010, justus


Immer wieder gute Koorperation mit dem Studio Babelsberg
Heute hatte ich das Glück einmal wieder nach Babelsberg fahren zu dürfen und dort in den Kostümfundus der Studios Babelsberg gehen zu können.
Ich habe heute die Uniform Kaiser Wilhelm II, welche wir für Ottfried Vetter und die Präsentation des Buches "Auf Britzer Sand gebaut – Die Geschichte der Löwenhäuser" ausgeliehen hatten, zurückgegeben
Kaiser Wilhelm traf dort mit Heinz Buschkowsky, dem Bezirksbürgermeister Neuköllns, zusammen.

Das Studio Babelsberg und vor allem der Kostümfundus steht der Historiale und der Berlin Story schon lange immer zur Seite.
Zu jeder Historiale werden dort Kostüme zu Top-Konditionen zur Verfügung gestellt.

Auch für die Historiale 2010 werden wir dort wieder Kostüme leihen. Diesmal werden es 15 Polizeiuniformen aus der Weimarer Republik sein!

Danke, liebes Team der Studios Babelsberg für die tolle Zusammenarbeit!

23.06.2010, justus


Teilnehmervorstellung Teil 3
Gesellschaft Historisches Berlin

Die Gesellschaft Historisches Berlin tritt vor allem für die Erhaltung historischer Architektur ein. In der Mitte Berlins befürwortet sie auch die Rekonstruktion nicht mehr bestehender Gebäude. Insbesondere gilt ihre Sorge der Museumsinsel, dem einzigen erhaltenen Ensemble historischer Bauten in der Stadt. Auf dem Historiale-Markt können Sie mehr über die interessanten Projekte der Gesellschaft Historisches Berlin erfahren!

Wie Sie sehen können Sie sich auch als historischer Verein mit einem Stand an der Historiale beteiligen!

22.06.2010, justus


Programmhefte + Marktstände
Mit dem heutigen Tag beginnen wir Programmhefte an Organisatoren, Mitwirkende und Freude der Historiale zu verschicken. Wenn Sie für die Bewerbung der Historiale oder einfach aus Interesse Programmhefte benötigen, melden Sie sich einfach unter info@historiale.de
Das Programm für die diesjährige Historiale steht seit circa 3 Wochen fest und umfasst in diesem Jahr auch wieder Stadt-und Museumsführungen, sowie einen Kongress, ein Kino und natürlich den Hitsoriale-Markt im Nikolaiviertel mit über 200 Darstellern, diversen BigBands und Tanzvorführungen, sowie über 40 historischen Marktständen.

Noch gibt es die allerletzten Marktstände zu mieten. Wenn Sie interessiert sind einen Stand zu mieten, dann melden Sie sich bei Johannes Großer unter johannes.grosser@historiale.de oder unter 030/20454673

21.06.2010, justus


Aller guten Dinge sind Ei
Kugelei in der Poststraße
Es gibt Menschen, die haben Ideen; und dann gibt es noch welche die haben Unmengen an Ideen und verwirklichen diese auch noch. Zu diesen Leuten gehört Sabine Matusch, die ihren Laden "Kugelei" im Nikolaiviertel betreibt. "Spricht man das jetzt Kugel-Ei, oder Kugelei?", fragt eine Kundin. "Wie es Ihnen am besten gefällt!", antwortet Frau Matusch "Im Sommer lesen die meisten dann gerne 'Kugeleis' – das wäre eigentlich noch eine Geschäftsidee …"

Sabine Matusch liebt das Ei. Die studierte Ethnologin, die fast zwei Hände voll Fremdsprachen spricht, fasziniert das Runde und das Eiernde. "Am liebsten hätte ich ja gerne ein Eiermuseum" schwärmt sie und bindet dabei Blumensträuße. "Die sind übrigens für die Afghanistan-Konferenz." … "Achso, ja, ähh da wollte ich auch noch hin" – mehr als ein schlechter Witz fiel mir vor Erstaunen nicht ein. Denn in Ihrem Geschäft wird man zwar vor Kugeln und Eiern fast erschlagen – Kinder mögen sich an das Ballparadies aus Möbelhäusern oder Restaurantketten erinnert fühlen – doch das Hauptgeschäft macht sie als Floristin: Blumen für den (mittlerweile Ex-) Präsidenten, für Prinz Charles und Camilla oder mal eben für die Afghanistan-Konferenz. Nebenbei wird dann noch die komplette Deko für eine Hochzeit geplant und dann hat sie wieder Zeit für mich. Denn neben ihrem Geschäft, dem Quasi-Quartiersmanagment für das Nikolaiviertel, der Sängerin und Musikerin bei verschiedenen kleinen Berlinshows (z.B. La Crème de Bohème) macht sie noch nebenbei vier Programmpunkte zur die Historiale; deswegen war ich eigentlich zu Besuch. So wird mit dem "Kugelei-Ensemble" eine Zwanziger Jahre Theaterrevue aufgeführt, bei ihr im Palmengarten gibt es eine Glasbläsershow und einen Blumenbindekurs und auch ihr Programm "In einer kleinen Konditorei". Als wäre das nicht genug plant sie bereis den Märchenmarkt im Nikolaiviertel und überlegt stetig, was sie noch alles machen kann. "Ich schreibe immernoch an meinem Buch über das Ei, dann bin ich täglich beim Gesangsunterricht – es gibt noch so vieles, was ich machen will!" sagt sie und lacht mit Freude als würde man nicht gerade über Arbeit reden. Ich frage Sie, ob Sie denn auch mal schläft, die Antwort ist wieder ein Lachen – ich verstehe; also nicht.

Wer sich vom kleinen Kugel- und Eiermuseum im Nikolaiviertel überraschen lassen möchte oder mal eben Besuch von einem Prinzen oder einem Präsidenten bekommt, der ist in der Poststraße 12 im Nikolaiviertel genau richtig.

17.06.2010, johannes


Teilnehmervorstellung – Teil 1 – Die Polizeihistorische Sammlung
Historiale 2010 - Polizei in den Zwanzigern

Nach und nach wollen wir jetzt die Teilnehmer der Historiale der diesjährigen Historiale vorstellen.
Beginnen werden wir mit den teilnehmenden Musseen und hierbei mit der Polizeihistorischen Sammlung.

Die PHS wird dieses Jahr eine Führung unter dem Thema "Polizeiarbeit in der Weimarer Republik" anbieten.
Weitere Infos:

* Museumsführung durch die Polizeihistorische Sammlung
* Ausstellung der Polizeihistorischen Sammlung, Platz der Luftbrücke 6
* Anmeldung 030/4664 99 47 62
* Daten: Mittwoch, der 25. August um 16.00 Uhr
Donnerstag, der 26. August um 16.00 Uhr

Die Pflege, der Erhalt, die Anschaffung historisch wertvoller Exponate, die Herausgabe von polizeihistorischen Veröffent- lichungen sowie die Teilnahme an ausgewählten Veranstaltungen, stellen einen wesentlichen Bestandteil der Aufgaben der PHS dar.

16.06.2010, justus


Schausteller gesucht...
Auf dem diesjährigen Historiale-Markt wird es wie angekündigt einen Jahrmarkt im Stile der Zwanziger Jahre geben.
Der Großteil des Jahrmarktes ist schon geplant, so gibt es ein historisches Hau-den-Lukas, Popcorn und Zuckerwatte und auch einen Luftgewehrstand (um nur einiges zu nennen).

Trotzdem suchen wir auch weiterhin Schausteller, die auf unserem Jahrmarkt eine Attraktion anbieten!
Wir freuen uns über jedes Angebot, ob Sie nun ein Karussell oder einen Dosenwurfstand haben!

Wenn Sie Fragen zu den Konditionen oder zur Historiale haben und als Schausteller mitwirken wollen, dann melden Sie sich bei justus.nagel@historiale.de oder unter 030/20454673

04.06.2010, justus


Filmtipp: Nathan der Weise (1922)

Heute möchten wir Ihnen einen Film ans Herz legen, der gestern Nacht auf Arte erstausgestrahlt wurde: „Nathan der Weise“, 1922 vom Regisseur Manfred Noa gedreht. Der Stummfilm folgt Lessings Drama, in dem der jüdische Kaufmann Nathan, der aufgeklärte Sultan Saladin und der Tempelherr die anfänglichen Grenzen zwischen den 3 Weltreligionen überwinden. Für Fassung von 2009 wurde die Filmmusik neu komponiert und vom Bundesjugendorchester eingespielt.
Nathan

Der Film entstand als Großprojekt der Münchner Lichtspielkunst. Im Gegensatz zum demokratischen Berlin, wo zu Beginn der 1920er-Jahre zahlreiche Ufa-Filme entstanden, hatte sich in München nach Niederschlagung der Räterepublik die politische Lage verschärft – die antisemitische Stimmung bekamen nicht zuletzt jüdische Kulturschaffende wie Wagowski und seine Regieentdeckung Manfred Noa zu spüren. Es ist jedoch nicht bekannt, inwieweit die Verfilmung von Lessings Nathan der Weise als Reaktion Wagowskis und Noas auf die antisemitischen Angriffe gewertet werden kann.

Der Film wurde der Filmprüfstelle München vorgelegt, diese sprach sich gegen eine Zulassung des Films aus:
„Der Inhalt des Filmes [ist]: Der Jude ist alles, die anderen, ob Christ oder Türke sind nichts. […] Der Film wird […] Meinung und Gegenmeinung sofort im Kino herausfordern: dadurch wird es aller Wahrscheinlichkeit nach zu erregten Auseinandersetzungen und erfahrungsgemäß auch zu Tätlichkeiten kommen, sodaß der Bildstreifen außerordentlich geeignet erscheint, die öffentliche Ordnung und Sicherheit zu gefährden.“

In München sollte Nathan der Weise am 1923 erstaufgeführt werden. Obwohl keinerlei Reklame gemacht wurde, um Übergriffe auf die Spielstätte zu verhindern, wurde dem Kinobetreiber angedroht, die Lichtspiele zu demolieren. Nachdem sich der Betreiber des Kinos ratsuchend an die Bavaria-Film gewandt hatte, fasste deren Direktor Hoppe einen waghalsigen Entschluss:

„Im Bewußtsein der Gefahr und auch, woher sie zu erwarten sei, wurde beschlossen, sich mit dem Parteiführer Hitler direkt in Verbindung zu setzen. An Stelle Hitlers empfing sein Vertreter […] Esser die Herren. Herr Direktor Hoppe erklärte sich bereit, eine Sondervorführung des Films für Herrn Esser zu veranstalten, damit er persönlich die Überzeugung gewinnen möge, daß dieser Film frei von jeglicher ihm zugemuteter Tendenz sei. […] Nach der Vorführung gab Esser seiner Meinung Ausdruck, der Film sei ein Propagandafilm, und beharrte darauf, trotz versuchter Widerlegungen des Direktors Hoppe.“

Am folgenden Tag hetzte Esser im Völkischen Beobachter gegen den Film, der ein „von verlogener und geheuchelter Humanität triefendes, echt jüdisches Machwerk“ sei. Bereits nach 48 Stunden wurde Nathan der Weise in München wieder aus dem Programm genommen und in der Folge auch von keinem anderen Münchner Kino gespielt. Warschau wurde der Film 1923 aus politischen Gründen von der Zensur verboten; in Österreich wurde von der Zensur ein Schulverbot ausgesprochen.

Der 1922 entstandene Film "Nathan der Weise" ist bis heute die einzige Verfilmung des großen Lessing-Dramas. Noas Verfilmung lenkt den Blick auf die Gefährdungen von Lessings Toleranzutopie und thematisiert den Irrsinn der Glaubenskriege, in denen sich der Appell für Glaubensfreiheit fast als Wahnwitz ausnimmt.

Für dieses Werk entstand im Auftrag von ZDF/ARTE eine symphonische Filmmusik, die den historischen Brückenschlag, den Noa mit seiner Adaption von Lessings Nathan vollzogen hat, in die heutige Zeit fortführt und die dem Film und seiner Problematisierung kultureller Identitäten einen zeitgenössischen Ausdruck gibt. Kaum ein anderer Musiker empfiehlt sich für diese Aufgabe so sehr wie der deutsch-libanesische Komponist Rabih Abou-Khalil.

Sehen Sie die Videoaufzeichnung der Generalprobe des Bundesjugendorchesters zur Uraufführung in München am 24. Oktober 2009: der Prolog.


01.06.2010, fabian


Mit der Bombe im Kofferraum durch Berlin
Norman Bösch und das Paket am Sprengplatz Grunewald

Wer 300 Särge auf den Gendarmenmarkt stellt, 50 Leute mit Kanonen auf dem Alexanderplatz kämpfen lässt und mit 300 Soldaten und 4 Kaisern Berlin Mitte lahmlegen lässt, ist nicht mehr zu schnell durch Verrücktheiten zu beeindrucken – aber wenn dann richtig.

Heute haben Norman (Verlagschef des Berlin Story Verlags) und ich (Johannes) eine amerikanische 500kg Sprengbombe aus dem Zweiten Weltkrieg quer durch Berlin transportiert. Eine Bombe, wie sie letzte Woche in Zehlendorf gefunden wurde, derentwegen 9.000 Berliner ihre Wohnungen und Arbeitsstellen verlassen mussten. Natürlich war die Bombe schon vor einiger Zeit entschärft worden. Zünder und Sprengstoff sind nur noch Asche im Grunewald.

Polizeioberkommissar Dietmar Püpke von den Poizeifeuerwerkern beim Verladen der Bombe

Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, war es das perfekte Wetter für eine solche Aktion. Leichter Nieselregen und tiefhängende, graue Wolken. Von der Autobahnabfahrt Hüttenweg geht es den Kronprinzessinenweg ins Nichts, dann rechts, noch weiter ins Nichts. Der Wald wird hier noch dichter, die Wolken machen es noch dunkler. Dann ein Wachturm, unbesetzt, Natodraht und Stacheldrahtzäune wirken wie aus Zeiten, von denen man nur noch erzählen kann. Ein Gelände mit Barracken. Nur die bunten PKWs auf dem Parkplatz zeigen auf, dass man im Hier und Jetzt ist und nicht in den 50er Jahren (in denen das Gelände angelegt wurde) oder gar noch früher. Männer in olivgrünen Uniformen – altes Modell der Bundeswehr – empfangen uns auf dem Sprengplatz Grunewald. Die Polizisten sind sehr freundlich, man erzählt über das Gelände, den Beruf, sich selbst und die stolzesten Funde. Im hinteren Teil das Platzes verbergen sich am Rande des Weges, hinter noch mehr Natodraht und Zäunen Bomben, Granaten und Munition in überdachten Gruben – Haufen über Haufen Kriegsmaterial. Dann rechts ein Ein-Mann-Bunker, ein Regentropfen in den Nacken, es läuft einem doppelt kalt den Rücken herunter. "Was ist denn das da?" "Sie meinen das 'Überraschungsei'?" "Das ist eine Seemine, etwas ungewöhnlich für Berlin, nichtwahr? Die haben 'se beim Neubau der Autobahnbrücke Richtung Prenzlau gefunden. Davon war je eine in die Brückenpfeiler eingebaut." Eine Seemine, gebaut um Schlachtschiffe und U-Boote zu versenken, in Berlin in einer Autobahnbrücke. Wieviele tausende oder zehntausende Menschen sind da täglich drüber gefahren? Wieder läuft es kalt den Rücken herunter. Es geht weiter durch ein Museum für moderne Kunst – zumindest sieht der seltsam und grausig-schön verformte Stahl links und rechts des Weges so aus. Dann liegt sie da, ganz unscheinbar auf einer Europalette und erinnert eher an eine geplatzte Bockwurst, als an eine Bombe: Die 500 kilo Bombe für das Berlin Story Museum. Die Polizisten sind so freundlich und verladen diese auf unseren Mietwagen, geben uns sogar noch Spanngurte mit.

Vor Verlassen des Geländes wird im Büro noch der Papierkram geklärt. An der Wand erinnert ein Plakat in seiner farbigen Leichtigkeit an Deko für das Klassenzimmer: "Die Zünder englischer Fliegerbomben". Der Schreibtisch, die Regale, die Fensterbänke voll mit alten Granaten, Patronenhülsen, Zündern und Sprengköpfen.

Beim Verlassen des Geländes hat man das Gefühl es wird ein bisschen heller. Dort ein Radfahrer, dann Jogger mit Hunden und eine Gruppe Leute, die den Müll aus dem Wald einsammeln. Wir sind dem Geschichtsbuch wieder entflohen, wieder hier, wieder heute. Tausende Tonnen tödlichen Stahls liegen wieder fernab jeder Realität, verborgen tief in einem Wald hinter sieben Bergen.

Johannes riding the Bomb
Wieder Unter den Linden angekommen, konnten wir dann leichtfertig unsere Späße mit der Bombe betreiben, einmal darauf reiten, Gruppenfoto davor. Dann das ganze schön verpackt und Museumsbereit verstaut, bis die Bombe dann im Herbst im Berlin Story Museum besichtigt werden kann.
Doch darf ich denn lächelnd auf einer Bombe sitzen? Auf dieser ja. Diese hat niemandes Leben gekostet, lediglich Historiale-Mitarbeiter Fabian Timm in den Finger geschnitten. Doch abertausende, die in den Flugzeugen neben ihr lagen haben Häuserblöcke in Dampf zergehen lassen, Menschen qualvoll oder schnell in den Tod gerissen, viele Menschen arm und obdachlos gemacht. Das ist das Erbe unserer Vorfahren. Ein Erbe, das nach uns noch Generationen haben werden. Der wahre Schatten der Vergangenheit und die tägliche Erinnerung daran, wie Krieg aussieht.

31.05.2010, johannes


die Aktien-Mieze führt durchs Berliner Nachtleben
Tina Knaus


Tina Knaus, die im letzten Jahr noch als Baronesse Appolonia von Rabenstein durch das lasterhafte Scheunenviertel führte, widmet sich in diesem Jahr als Aktien-Mieze den verruchten und wilden Zwanzigern mit einer Twighlightführung durch das sündige Berlin. Wer sich am Donnerstag-Abend, vor dem Historiale-Markt noch zu den Knutschecken und Opiumhöhlen begeben will sollte sich dem Rundgang um 17:30 Uhr, beginnend in den Kaiserhöfen nicht entgehen lassen.

Alle Stadtrundgänge und Museumsführungen der Historiale finden Sie im Programm 2010 oder direkt bei den Stadtführern.

Weiterhin suchen wir immernoch einen Kaiserdarsteller, der die Löwenhäuser in Neukölln ehrwürdigt und einen wilden Haufen Gangster für die Razzia im Nikolaiviertel – doch vorsicht!, die Polizisten in historischer Uniform sind alle echte Berliner Polizisten.

28.05.2010, johannes


Historiale im Druck
Historiale Plakate und Historiale Programmheft

Plakate und Flyer für die Historiale 2010 sind diese Woche in den Druck gegangen. Tausende Plakate und zehntausende Programmhefte werden in der kommenden Woche an alle Partner, Teilnehmer und Freunde der Historiale geschickt.

Währenddessen werden personelle Veränderungen in Gang gesetzt. Justus, Verantwortlicher für Logistik und Technik geht bald zum Studieren und Lernen zur Lufthansa. Die ersten Bewerber für das freiwillige soziale Jahr im Bereich Kultur sind bereits hier gewesen und wir freuen uns über so viele hochmotivierte, talentierte und begeisterte junge Menschen. Es ist immer wieder überraschend, was Jugendliche alles machen, gemacht und zu bieten haben. Davon lebt die Historiale, von jungen Menschen mit Talent und Ideen.

27.05.2010, johannes


Gangster gesucht!
null
Sie wollten schon immer mal ein fieser Gangster aus den Zwanziger Jahren sein, oder sind schon längst heimlich einer!? Eine finstere Gestalt aus den Ringvereinen oder eine femme fatale aus dem düsteren Nachtleben des "goldenen" Berlins?

Sehr gut! Dann suchen wir genau Sie für unsere nachgestellte Polizeirazzia!

Wir wollen, unter einem Großaufgebot von historischen Polizisten und Polizeifahrzeugen, zwei sich prügelnde Ringvereine trennen, festnehmen und abtransportieren. Das Ganze wird am Historiale-Wochenende mehrmals im Nikolaiviertel aufgeführt und von der Polizeihistorischen Sammlung geleitet.

Dafür suchen wir noch Darsteller, die als Mitglieder der Ringvereine oder Zivilisten daran teilhaben.

Wenn Sie Lust haben mitzuwirken melden Sie sich bei uns!

fabian.timm@historiale.de

25.05.2010, fabian


Internetseite überarbeitet
Historiale-Programm 2010 - Goldene Zeiten

Wir haben in der letzten Zeit alle Energie in unsere Internetseite gesteckt und jetzt ist es soweit:
Sie können das komplette Historiale-Programm, von den Stadtführungen über das Bühnenprogramm und sonstiges Programm im Nikolaiviertel jetzt auf unserer Homepage nachlesen.

Viel Spaß damit...

20.05.2010, justus


Hintergrundinformationen für Sie...
Michael Biener – Die Zwanziger Jahre in Berlin


Liebe Historiale-Interessierte,

heute möchten wir Ihnen ein Buch empfehlen mit dem Sie sich optimal auf die Historiale 2010 mit dem Thema: "Goldene Zeiten in Berlin – Die Zwanziger Jahre" vorbereiten können. Michael Bienert, der auch einen Vortrag auf dem Historiale-Kongress (das aktualisierte Programm ist online) hält, verfasste dieses Standartwerk: "Die Zwanziger Jahre in Berlin". Es wurde im Berlin Story Verlag veröffentlicht.
Wenn Sie ernsthaft an dem spannenden Leben und Treiben im Berlin der Zwanziger Jahre interessiert sind, kommen Sie um dieses Buch nicht herum.

Desweiteren möchten wir Sie noch einmal darauf hinweisen, dass Sie unseren Newsletter abonnieren können, indem Sie eine E-Mail mit dem Betreff: "Newsletter" an info@historiale.de schicken. Gerade in diesem Moment sind wir in den Vorbereitungen für das nächste Rundschreiben, welches Sie bald erreichen wird.



19.05.2010, justus


Kaiser Wilhelm II gesucht...
Kaiser-Wilhelm gesucht. Sehen Sie dem Kaiser ähnlich oder haben Sie genügend Wissen um seine Person? Melden Sie sich per elektronischem Fernschreiben unter info@historiale.de

Wir suchen einen lebendigen Kaiser Wilhelm.
Sehen Sie unserer Majestät ähnlich oder haben Sie ganügend Wissen um seine Person?
Dann melden Sie sich per elektronischem Fernschreiben bei uns unter info@historiale.de




17.05.2010, justus


Neues Programmheft
Programmheft historiale 2010

In dem Bild sehen Sie den Entwurf für das neue Programmheft. Auch das Design des Programmheftes soll das Thema: "Goldene Zeiten in Berlin - Die Zwanziger Jahre" deutlich machen. Hierbei gilt der Dank unserem Grafiker: Johannes Großer.

Das Konzept des Programmheftes orientiert sich, wie letztes Jahr, an einer chronolgischen Sortierung der Veranstltungen. Neu ist, dass auf Seite 2 (s. Bild)
eine Übersicht über alle verschiedenen Veranstaltungsreihen der Historiale, wie die Lichtspiele, der Kongress oder der Markt, zu finden ist, damit Sie sich besser zurechtfinden.

Vorrausichtliches Erscheinnungsdatum der ersten Auflage: 21.05.2010

28.04.2010, justus


Neuer Artikel und Neuigkeiten zum Bühnenprogramm
Welcome to Germany Guide - Historiale 2010

Werbung

Dieses Jahr ist es uns gelungen auch im englischsprachigen Raum stärker um Besucher zu werben.
Im Welcome to Germany Guide, der über den Orschel Verlag und die deutschen Auslandsvertretungen vertrieben wird, ist eine ganze A4-Seite über die Historiale 2010 in Englisch erschienen. (s.oben)

Bühnenprogramm

Es wurde ja schon angekündigt, dass es in diesm Jahr viel Musik auf der Bühne im Nikolaiviertel geben wird. Neben Andrej Hermlin, der mit seinem Swing Dance Orchestra das Hauptkonzert am Samstag Abend geben wird, habe jetzt auch weitere Nachwuchs-Big Bands zugesagt:

Samstag
11 Uhr major7bigband
12.15 Uhr Liftband
19 Uhr C.O.M.B.O.

Sonntag
11 Uhr C.O.M.B.O.
12.15 Uhr Junior Jazz Band
17 Uhr United Big Band

Weitere zum Programm gibt es hier...

20.04.2010, justus


Neuer Flyer in Druck!
Imageflyer Historiale

Die ersten 5000 Historiale Flyer gingen unglaublich schnell weg. Um diesen großen Informationshunger zu stillen, lassen wir jetzt noch einmal Flyer drucken, bevor zu Pfingsten das Programmheft erscheint.
Diesmal kommt der Flyer in einem sehr viel offenerem und freundlicherem Design daher, dank des neuen, hübschen Titelbilds. Darauf zu sehen sind übrigens Samuel (Versand Berlin Story/Verlag) und Stephanie (Auszubildene der Berlin Story).

Die Berlin Story unterstützt die Historiale immer und überall, daher ist es selbstverständlich, dass eine ganze Seite über die Buchhandlung in Berlins Mitte informiert. Dort finden Sie übrigens auch unsere Flyer! (Berlin Story, Unter den Linden 26)

Neu ist auch der Verweis auf den Zwanziger Jahre Dinner Krimi jeden Samstag im Berlin Story Salon nach artdeshauses.

Ansonsten informiert der Flyer wie gewohnt über das aktuelle Thema, die Idee&Vision der Historiale, den Markt, sowie die vergangenen Historialen von 2006 bis 2009.

12.04.2010, fabian


Es geht voran!
Historiale 2010 - Fortschritt
v.l.n.r. Thomas Mann, Brigitte Helm, Andrej Hermlin


Die Planung der Historiale schreitet immer weiter voran! Gerade letzte Woche hat Andrej Hermlin mit seiner Band fest angeheuert. Ihr Aurftritt findet am Samstag-Abend ab 20.30 UHr statt. Das genaue Bühnenprogramm ist hier zu sehen...

Die Suche nach unseren historischen Interviewpartner ist jetzt abgeschlossen. Neben Thomas Mann und Brigitte Helm werden Ihnen auf dem Historiale-Markt vom 27-29. August 2010 Albert Einstein, Marlene Dietrich, Claire Waldoff, Vicki Baum, Lilian Harvey, u.v.m. begegnen.

Wenn Sie Stadtführungen im Zeitraum der Historiale anbieten wollen, dann können Sie sich noch bis zum 22.April bei uns unter johannes.grosser@historiale.de melden.
Noch dringender aber noch suchen wir zum Thema passende Museumführungen. Auch hier wenden Sie sich an Johannes Großer.

08.04.2010, justus


Auftaktveranstaltung der Historiale
Die Auftaktveranstatlung der Historiale steht fest!


Am Montag den 23. August 2010 werden wir im Berlin Story Salon den Film "Berlin, die Sinfonie der Großstadt" zeigen. Als ganz besonderes Highlight wird erfreulicherweise der bekannte Stummfilmpianist Stephan von Bothmer den Film am Flügel begleiten.


"Warum machen Sie nicht einen Film über Berlin – ohne Story?" Diese Frage Carl Mayers stand der Legende nach am Beginn. Ruttmann zeigt einen Tag im Leben der Stadt, von den leeren Straßen am Morgen zur Hektik des Tages und den Vergnügungen des Abends.

Der Film erzählt von Arbeitern, Angestellten und Schulkindern, Kommerzienräten, Mannequins und Bettlern. Von Autos, Straßenbahnen und D-Zügen, Liebe, Hochzeit und Tod, Schlachthof, Wannsee und Zoo. Vom Rhythmus der Großstadt mit all ihren Kontrasten.




Bothmer
Carsten-Stephan Graf v. Bothmer ist insbesondere als Stummfilmpianist und Gründer der Veranstaltungsreihe „StummfilmKonzerte“ bekannt geworden (www.stummfilmkonzerte.de).
Johanna Zeidler sagt über ihn: „Carsten-Stephan Graf v. Bothmers inhaltliches Filmverständnis und sein musikalischer Schöpfungswillen liegen nah beieinander - in besonderen Momenten aufeinander. Bothmers Improvisation schafft das für die Filmklassiker, was erstklassige Vertonung z.B. literarischer Werke leistet: nicht liebedienerische Begleitung, sondern kongeniale Interpretation und Illustrierung. Musik und Film illuminieren sich hier wechselseitig und eröffnen neue Sichtweisen. Kurz: Bothmers Musik torpediert das Geschehen - Film ab!

07.04.2010, fabian


Historiale Darsteller
Tamara Zeriadtke


Auf diesem Foto sehen Sie Tamara Zeriadtke in ihrer fiktiven Rolle als Fritzi Meier, eine UFA-Statistin der "Goldenen Zeiten".
Fritzi hat damals alles erlebt, von den zaghaften Anfängen des Stummfilms bis hin zum Tonfilm. Im Interview auf der Bühne wird sie uns einen spannenden Einblick in die Filmgeschichte der Zwanziger Jahre geben können.

Dr.Clemens Krause wird auf der Historiale als Thomas Mann zugegen sein und sich ebenso den Fragen des Publikums stellen.

17.03.2010, Maria


Rauschender Tanz auf dem Vulkan bei der 1. Charming Salon Party!
Am Wochenende fand im 20er Jahre Salon der Berlin Story Unter den Linden, die erste Charming Salon Party statt, bei der zahlreiche tanzwütige Paare einen wunderschönen Abend ganz im Stile dieser Zeit verbrachten.

Für die richtige musikalische Untermalung sorgten JerryJenkins & Band sowie DJ'ane Swanee. Die Party, die im Rahmen der Historiale stattfindet, wurde vom Berlin Story Salon in Zusammenarbeit mit Charming Styles veranstaltet.

Nächste Party: Freitag, 16. April ab 23 Uhr!

Live auf der Bühne: Das Andreas Hofschneider Quartett!

Als DJ begrüßen wir Wuthe am Grammophon!

Alle Fotos sind von der Fotogräphin Manuela Schneider

Charming Salon Party
Charming Slaon Party
party3
party4
party5
Charming Salon

08.03.2010, fabian


Tanzabend im Berlin Story Salon
Heute Abend kann im Berlin Story Salon ausgelassen im Stil der Zwanziger geschwoft werden, denn die Historiale, der Berlin Story Salon und Charming Styles laden ein zur ersten Charming Salon Party!

Charming Salon Party

Zwanziger Jahre Liebhaber kommen auf ihre Kosten, denn zur Premiere erwartet uns Jerry Jenkins and his Band of Angels und Djane Swingin Swanee mit den besten Liedern aus den goldenen Zeiten.
Durch den Abend führt der Humorist und Coupletsänger Benno Radke, der auch bei der Historiale 2009 dabei war.
Karten gibt es exklusiv nur in der Berlin Story.

05.03.2010, Maria


PraktikantIn gesucht....
Maria Jung, bisheriges Mitglied im Historiale-Team, wird uns zum 01. April verlassen. Sie hat nämlich ihren ersehnten Studienplatz für Kulturwissenschaften an der renommierten Frankfurter Viadrina bekommen.

Deshalb stehen wir vor folgender Situation:


Wir suchen ab sofort für unser Historiale-Büro eine Praktikantin oder einen Pratikanten bis zum 31.08.2010.

Aufgabenbereiche:

Mitorganisation des Geschichtsfestivals Historiale (www.Historiale.de), Einblick in alle Tätigkeitsbereiche des Eventmanagements und insbesondere in den Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Voraussetzungen:

gut im Organisieren und Kommunizieren, die aktuellen technischen Kommunikationsmittel beherrschen, perfekt deutsch in Wort und Schrift, Begeisterung für Geschichte, Kultur, Events.

Vergütung und Arbeitsbedingungen:


40Std/Woche und 280 €

Bewerbungen bitte mit Foto und Lebenslauf (ohne Zeugnisse) an Justus.Nagel@historiale.de

25.02.2010, justus