Inszenierung
Dioramen zur Berliner Geschichte
Monika Bauert setzt für das Historiale BERLIN MUSEUM Geschichte geschickt in Szene. Hier ein paar Beispiele zur Visualisierung der Konzeption.
Industrialisierung

Dargestellt wird das Leben in den Berliner Mietskasernen vor der Jahrhundertwende. Das Foto zeigt eine Familie, die mit zwölf Menschen in einem Zimmer lebt. Hinterhofleben wird in Szene gesetzt mit Alltagsgegenständen.
Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz

Die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten. Verbrannte Bücher, Petroleum und Hakenkreuz. Welche Bücher die Nazis den „Flammen übergaben”, wird anschaulich in einer Vitrine vermittelt, und zwar mit genau jenen Büchern in historischen Ausgaben, die damals auf dem Opernplatz (heute Bebelplatz) verbrannt wurden.
Berlin in Trümmern

Der Krieg, den Deutschland in die Welt getragen hatte, kam zurück und hinterließ tiefe Spuren. Berlin ist ein Trümmerfeld. Heimatlos und vertrieben irren Menschen durch die Stadt. Berliner Frauen klopfen Ziegel und stapeln Trümmer auf Trümmer.
Die friedliche Revolution

Friedliche Revolution. Kerzen als Zeichen friedlichen Protests und Banner vor der Kirche. Mit Mahnmessen, Kundgebungen und Demonstrationen wenden sich die Ost-Deutschen gegen die Diktatur der SED und kämpfen für ein freies Land.
Stasi-Unterlagen

Das Drama um die Stasi-Akten. Hunderte Kilometer Papier, der Großteil in Schnipseln, wird noch heute fein säuberlich zusammengesetzt. Vergangenheitsbewältigung auf Millionen von Karteikarten, in Mülltonnen und Fetzen.


