Stadtführungen

 

Montag

22.08.2011

 

10.00 Uhr Mauertour mit dem Fahrrad

Treffpunkt: Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße 97

Immer an der Wand lang! 29 Jahre lang durchschnitt die Berliner Mauer im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten. Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg.

Preise: 18 Euro (inkl. Fahrrad), 13 Euro (ohne Fahrrad)

Anmeldung vorher unter Tel. 43 73 99 99 oder anmeldung@berlinonbike.de

 

12.00 Uhr Deutschland im Kalten Krieg

Sonderführung des Deutschen Historischen Museums

Ticket: 4 Euro, zuzüglich Eintritt von 6 Euro

Das Deutsche Historische Museum bietet im Rahmen der diesjähgrigen Historiale 50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer eine Themenführung innerhalb der Ständigen Ausstellung zur Geschichte Deutschlands nach dem II. Weltkrieg an. Diese Führung vermittelt einen Einblick in die spannungsreichen Jahre vom Beginn des Kalten Krieges bis zum Fall des Eisernen Vorhangs und der Vereinigung der beiden deutschen Staaten.

An Hand von ausgewählten Exponaten wie der Fahne vom sogenannten Vereinigungsparteitag von KPD und SPD im April 1946, Symbolen des Wirtschaftswunders wie dem VW Käfer, Uniformen der NVA oder dem Schild der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin werden die Etappen deutsch-deutscher Geschichte nach 1945 sichtbar gemacht.

In den Auseinandersetzungen des Kalten Krieges war Deutschland einerseits die Nahtstelle zwischend en Blöcken der NATO und des Warschauer Vertrages und wurde immer wieder zum Schmelztiegel weltpolitischer Krisen. Andererseits waren auch die innerdeutschen Konflikte von grundsätzlichen Gegensätzen der Handelnden geprägt.

Diese poliischen und gesellschaftlichen Prozesse werden in der Ausstellung durch eine Vielzahl von Objekten veranschaulicht und durch die vorherrschende Ausstellungsarchitektur unterstrichen.

 

14.00 Uhr 17. Juni 1953

Dauer: ca 2,5 Stunden

Treffpunkt: U-Bahnhof Weberwiese (U 5), Bahnsteig Mitte Richtung Hönow

Preis: 10 Euro, ermäßigt 9 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei

Der erste Volksaufstand im Arbeiter und Bauernstaat DDR am 17. Juni 1953 stellte eine Zäsur für das Denken aller dar. Die Ursachen, die Ereignisse und die Folgen dieses Aufstandes werden auf dieser Führung an Orginalschauplätzen beleuchtet.

Anmeldung bei: Anna Haase, Tel. 217 63 20

 

14.00 Uhr Tatort Sektorengrenze

Treffpunkt: U-Bahnhof Mohrenstraße (U2), Ausgang Mauerstraße

Preis: 10 Euro

Dauer: 2,5 Stunden

Schlapphüte, Schurken und Scharfe Schüsse – In der Umgebung von Potsdamer Platz und Wilhelmstraße ist das Spannungsfeld der geteilten Stadt vor dem Mauerbau am intensivsten erlebbar. Hier blüht der Schwarzmarkt im Drei-Sektoren-Eck um das Leipziger Tor, lautstarker Protest empört sich gegen die Blockade West-Berlins und die berüchtigte Gladow-Bande spielt auf ihren Beutezügen die zerstrittenen Alliierten gegeneinander aus. Agenten tricksen sich gegenseitig aus, Spione kommen aus der Kälte, Bill Haley singt „Rock Around the Clock“, auch für die Halbstarken „Ecke Schönhauser“, und Stalin schreibt Noten. Im „Haus der Ministerien“ herrscht dieMacht der frühen DDR. Dorthin ziehen die Demonstranten an jenem 17. Juni 1953 und sehen sich den sowjetischen Panzern gegenüber. Erfahren Sie mehr über das Lebensgefühl jener Tage und einige der dramatischsten Momente einer heißen Zeit im Kalten Krieg. Gehen Sie mit Peter Eichhorn auf eine ungewöhnliche Spurensuche vor der Kulisse des Neuen Berlin.

Peter Eichhorn liebt und lebt die Stadt Berlin als selbstständiger Stadtführer und Autor, z.B. von „Berlin auf Gangsterjagd“, „Berlin beißt sich durch“ und „Der Kurfürstendamm“.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen bei Peter Eichhorn unter www.berlinbetrachtungen.de; Tel. 030 – 34389009; Mail: info@berlinbetrachtungen.de

 

15.00 Uhr Mauertour mit dem Fahrrad

Treffpunkt: Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße 97

Immer an der Wand lang! 29 Jahre lang durchschnitt die Berliner Mauer im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten. Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg.

Preise: 18 Euro (inkl. Fahrrad), 13 Euro (ohne Fahrrad)

Anmeldung vorher unter Tel. 43 73 99 99 oder anmeldung@berlinonbike.de

 

Dienstag

23.08.2011

 

10.00 Uhr Mauertour mit dem Fahrrad

Treffpunkt: Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße 97

Immer an der Wand lang! 29 Jahre lang durchschnitt die Berliner Mauer im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten. Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg.

Preise: 18 Euro (inkl. Fahrrad), 13 Euro (ohne Fahrrad)

Anmeldung vorher unter Tel. 43 73 99 99 oder anmeldung@berlinonbike.de

 

11.00 Uhr Tatort Sektorengrenze

Treffpunkt: U-Bahnhof Mohrenstraße (U2), Ausgang Mauerstraße

Preis: 10 Euro

Dauer: 2,5 Stunden

Schlapphüte, Schurken und Scharfe Schüsse – In der Umgebung von Potsdamer Platz und Wilhelmstraße ist das Spannungsfeld der geteilten Stadt vor dem Mauerbau am intensivsten erlebbar. Hier blüht der Schwarzmarkt im Drei-Sektoren-Eck um das Leipziger Tor, lautstarker Protest empört sich gegen die Blockade West-Berlins und die berüchtigte Gladow-Bande spielt auf ihren Beutezügen die zerstrittenen Alliierten gegeneinander aus. Agenten tricksen sich gegenseitig aus, Spione kommen aus der Kälte, Bill Haley singt „Rock Around the Clock“, auch für die Halbstarken „Ecke Schönhauser“, und Stalin schreibt Noten. Im „Haus der Ministerien“ herrscht dieMacht der frühen DDR. Dorthin ziehen die Demonstranten an jenem 17. Juni 1953 und sehen sich den sowjetischen Panzern gegenüber. Erfahren Sie mehr über das Lebensgefühl jener Tage und einige der dramatischsten Momente einer heißen Zeit im Kalten Krieg. Gehen Sie mit Peter Eichhorn auf eine ungewöhnliche Spurensuche vor der Kulisse des Neuen Berlin.

Peter Eichhorn liebt und lebt die Stadt Berlin als selbstständiger Stadtführer und Autor, z.B. von „Berlin auf Gangsterjagd“, „Berlin beißt sich durch“ und „Der Kurfürstendamm“.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen bei Peter Eichhorn unter www.berlinbetrachtungen.de; Tel. 030 – 34389009; Mail: info@berlinbetrachtungen.de

 

12.00 Uhr Deutschland im Kalten Krieg

Sonderführung des Deutschen Historischen Museums

Ticket: 4 Euro, zuzüglich Eintritt von 6 Euro

Das Deutsche Historische Museum bietet im Rahmen der diesjähgrigen Historiale 50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer eine Themenführung innerhalb der Ständigen Ausstellung zur Geschichte Deutschlands nach dem II. Weltkrieg an. Diese Führung vermittelt einen Einblick in die spannungsreichen Jahre vom Beginn des Kalten Krieges bis zum Fall des Eisernen Vorhangs und der Vereinigung der beiden deutschen Staaten.

An Hand von ausgewählten Exponaten wie der Fahne vom sogenannten Vereinigungsparteitag von KPD und SPD im April 1946, Symbolen des Wirtschaftswunders wie dem VW Käfer, Uniformen der NVA oder dem Schild der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin werden die Etappen deutsch-deutscher Geschichte nach 1945 sichtbar gemacht.

In den Auseinandersetzungen des Kalten Krieges war Deutschland einerseits die Nahtstelle zwischend en Blöcken der NATO und des Warschauer Vertrages und wurde immer wieder zum Schmelztiegel weltpolitischer Krisen. Andererseits waren auch die innerdeutschen Konflikte von grundsätzlichen Gegensätzen der Handelnden geprägt.

Diese poliischen und gesellschaftlichen Prozesse werden in der Ausstellung durch eine Vielzahl von Objekten veranschaulicht und durch die vorherrschende Ausstellungsarchitektur unterstrichen.

 

12.30 Uhr In den Wohnzimmern der Macht

Ortsbegehung mit Hans-Michael Schulze vom DDR Museum

Treff: vorm Schloss Schönhausen

Preis: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Anmeldung unter: Tel. 2835880

In Berlin-Pankow gründet sich 1951/52 ein geheimnisvolles Tarnobjekt des Außenpolitischen Nachrichtendienstes (APN), aus dem später die DDR-Auslandsspionage (HV A) hervor ging. Überhaupt stand die beschauliche Gegend im Fokus der Geheimdienste, wie dieser zweistündige Spaziergang offenbart.

 

15.00 Uhr Stadtplanung im politischen Wettstreit: Stalinallee – Hansaviertel

Sonderführung des Stadtmuseums Berlin im Märkischen Museum

Dauer: 1 Stunde

Ticket: 5 Euro

Mit der Stalinallee und dem Hansaviertel stehen sich in der Aufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg zwei Stadtplanungsentwürfe gegenüber. Die als Arbeiterpaläste bezeichneten Wohnblöcke der Stalinallee im Stil des sozialistischen Klassizismus sind ein Abbild Sowjetischer Monumentalarchitektur. Dieses Bauprojekt sollte Im Ostteil der Stadt soll die Stärke der DDR repräsentieren und die Stellung Berlins als Hautstadt unterstreichen. Im Westteil der Stadt repräsentierte das Hansaviertel die Vorstellungen moderner Stadtplanung und Architektur im Stil der Klassischen Moderne. Im Rahmen der internationalen Bauausstellung Interbau, 1959, konnten führende Architekten an Vorkriegsideen anknüpfen und ein Demonstrationsobjekt für den Westteil der Stadt errichten. 

Anmeldung unter (030) 24002–162

 

15.00 Uhr Die Lust an der Subversion

Ortsbegehung mit Detlef Krenz vom May Ayim Ufer bis zur Schillingbrücke

Treffpunkt: Roter Ball am May Ayim Ufer

Kosten: Einzelpersonen 7 Euro, Gruppen 50 Euro

Kontakt: Tel. 50 58 52 33 bzw. 0177 80 78 309 oder d.krenz@kreuzbergmuseum.de

Das Projekt „Lust an der Subversion“ richtet den Blick auf den Alltag von Jugendlichen in Friedrichshain-Kreuzberg der 50er Jahre. Einzelschicksale wie vergessene Standorte von Treffpunkten werden auf Führungen entlang der Köpenicker- und der Warschauer Straße vorgestellt.

Vor dem Mauerbau war der Alltag junger Menschen hier am Schnittpunkt der Systeme durch die Erfahrungen des Kalten Krieges und eines Lebens mit der Schattenwirtschaft geprägt. Diese gegenüber den Werten der Erwachsenenwelt skeptische Generation suchte in der Mode, der Musik und den Inhalten von Filmen nach eigenen Darstellungsformen und stieß damit im Osten wie im Westen an die Grenzen der offiziellen Toleranz. Toleranz und Repression unterlagen in ihren Schwerpunkten dem Wandel der politischen Situation auf beiden Seiten der Spree. Konflikte, deren Ursachen eher in den soziologischen und mentalen Verhältnissen der Nachkriegszeit begründet waren, gerieten hier in den Fokus der scharfen Systemkonkurrenz.

 

Mittwoch

24.08.2011

 

10.00 Uhr Mauertour mit dem Fahrrad

Treffpunkt: Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße 97

Immer an der Wand lang! 29 Jahre lang durchschnitt die Berliner Mauer im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten. Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg.

Preise: 18 Euro (inkl. Fahrrad), 13 Euro (ohne Fahrrad)

Anmeldung vorher unter Tel. 43 73 99 99 oder anmeldung@berlinonbike.de

 

12.00 Uhr Deutschland im Kalten Krieg

Sonderführung des Deutschen Historischen Museums

Ticket: 4 Euro, zuzüglich Eintritt von 6 Euro

Das Deutsche Historische Museum bietet im Rahmen der diesjähgrigen Historiale 50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer eine Themenführung innerhalb der Ständigen Ausstellung zur Geschichte Deutschlands nach dem II. Weltkrieg an. Diese Führung vermittelt einen Einblick in die spannungsreichen Jahre vom Beginn des Kalten Krieges bis zum Fall des Eisernen Vorhangs und der Vereinigung der beiden deutschen Staaten.

An Hand von ausgewählten Exponaten wie der Fahne vom sogenannten Vereinigungsparteitag von KPD und SPD im April 1946, Symbolen des Wirtschaftswunders wie dem VW Käfer, Uniformen der NVA oder dem Schild der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin werden die Etappen deutsch-deutscher Geschichte nach 1945 sichtbar gemacht.

In den Auseinandersetzungen des Kalten Krieges war Deutschland einerseits die Nahtstelle zwischend en Blöcken der NATO und des Warschauer Vertrages und wurde immer wieder zum Schmelztiegel weltpolitischer Krisen. Andererseits waren auch die innerdeutschen Konflikte von grundsätzlichen Gegensätzen der Handelnden geprägt.

Diese poliischen und gesellschaftlichen Prozesse werden in der Ausstellung durch eine Vielzahl von Objekten veranschaulicht und durch die vorherrschende Ausstellungsarchitektur unterstrichen.

 

14.00 Uhr Berlin, die Stadt der Spione und Spionage

Dauer: ca 2,5 Stunden

Treffpunkt: Bahnhof Friedrichstraße, Oberer S-Bahnsteig, Abfertigungshäuschen

Preis: 10 Euro, ermäßigt 9 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei

Wie keine andere deutsche Stadt war und ist Berlin seit über einem Jahrhundert ein interessanter und wichtiger Ort für Spione aus aller Welt und für deren Spionagemethoden. Auf die Geschichte der Spionage, die Biografien einiger Spione, auf die sonderbarsten Vorgehensweisen und Mittel, mit denen in der Zeit des Kalten Krieges Spionage betrieben wurde, wird auf dieser Führung eingegangen. Authentische historische Orte, wie ehemalige Grenzübergänge und Übergabeorte werden in die Führung einbezogen. Sie endet an der Baustelle der neuen BND-Zentrale, die einige Ausblicke auf die Zukunft der Spionage gestattet.

Anmeldung bei: Anna Haase, Tel. 217 63 20

 

15.00 Uhr Der Spionagetunnel von Rudow

Ortsbegehung mit Rainer Boßdorf und Hans-Michael Schulze

Dauer: 2 Stunden

Treff: S Grünbergallee (Bus 160)

Preis: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Im Süden Berlins entstand 1955 ein Tunnel des britischen und amerikanischen Geheimdienstes in den Ostteil Berlins, um Gespräche der Sowjets nach Moskau abzuhören. Das Ganze, getarnt als „Operation Gold“, wurde zur propagandistischen Schlappe des CIA, trotzdem es bis heute kaum verlässliche Informationen dazu gibt.

Teilnahme nur bei Anmeldung unter: Tel. 2835880

 

15.00 Uhr Die Lust an der Subversion

Ortsbegehung mit Detlef Krenz vom U-Bahnhof Warschauer Straße bis zum Boxhagener Platz

Treffpunkt: Roter Ball am May Ayim Ufer

Kosten: Einzelpersonen 7 Euro, Gruppen 50 Euro

Kontakt: Tel. 50 58 52 33 bzw. 0177 80 78 309 oder d.krenz@kreuzbergmuseum.de

Das Projekt „Lust an der Subversion“ richtet den Blick auf den Alltag von Jugendlichen in Friedrichshain-Kreuzberg der 50er Jahre. Einzelschicksale wie vergessene Standorte von Treffpunkten werden auf Führungen entlang der Köpenicker- und der Warschauer Straße vorgestellt.

Vor dem Mauerbau war der Alltag junger Menschen hier am Schnittpunkt der Systeme durch die Erfahrungen des Kalten Krieges und eines Lebens mit der Schattenwirtschaft geprägt. Diese gegenüber den Werten der Erwachsenenwelt skeptische Generation suchte in der Mode, der Musik und den Inhalten von Filmen nach eigenen Darstellungsformen und stieß damit im Osten wie im Westen an die Grenzen der offiziellen Toleranz. Toleranz und Repression unterlagen in ihren Schwerpunkten dem Wandel der politischen Situation auf beiden Seiten der Spree. Konflikte, deren Ursachen eher in den soziologischen und mentalen Verhältnissen der Nachkriegszeit begründet waren, gerieten hier in den Fokus der scharfen Systemkonkurrenz.

 

15.00 Uhr Mauertour mit dem Fahrrad

Treffpunkt: Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße 97

Immer an der Wand lang! 29 Jahre lang durchschnitt die Berliner Mauer im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten. Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg.

Preise: 18 Euro (inkl. Fahrrad), 13 Euro (ohne Fahrrad)

Anmeldung vorher unter Tel. 43 73 99 99 oder anmeldung@berlinonbike.de

 

15.00 Uhr Sonderführung des Jugendmuseums „Berlin Halb und Halb“

Die Ausstellung „Berlin halb und halb“ macht einen Zeitsprung ins geteilte Berlin. Wie war es für die Menschen, als im August 1961 plötzlich die Mauer gebaut wurde? Was bedeutete es, im Ostteil oder Westteil der Stadt zu leben? Wer kam rüber? Wie hielt man Kontakt? Und warum fiel die Mauer eines Tages?

Im „Geschichtslabor“ des Jugend Museums können Kinder und Jugendliche solchen Fragen nachgehen. Hier finden sie viele authentische Objekte aus der damaligen Zeit, vom Spielzeug bis zur Spionagekamera. Und hinter jedem Ding verbirgt sich eine besondere Geschichte. Natürlich spielen dabei auch dramatische Fluchtversuche und feindliche Agenten eine Rolle.

Wer neugierig geworden ist, kann in der Forschungswerkstatt weiter recherchieren. Außerdem gibt es ein geheimnisvolles Depot mit noch mehr Objekten zum Anfassen und Begutachten.

Eintritt frei!

Jugend Museum Schöneberg

Hauptstr. 40/42, 10827 Berlin

 

Donnerstag

25.08.2011

 

10.00 Uhr Mauertour mit dem Fahrrad

Treffpunkt: Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße 97

Immer an der Wand lang! 29 Jahre lang durchschnitt die Berliner Mauer im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten. Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg.

Preise: 18 Euro (inkl. Fahrrad), 13 Euro (ohne Fahrrad)

Anmeldung vorher unter Tel. 43 73 99 99 oder anmeldung@berlinonbike.de

 

12.00 Uhr Deutschland im Kalten Krieg

Sonderführung des Deutschen Historischen Museums

Ticket: 4 Euro, zuzüglich Eintritt von 6 Euro

Das Deutsche Historische Museum bietet im Rahmen der diesjähgrigen Historiale 50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer eine Themenführung innerhalb der Ständigen Ausstellung zur Geschichte Deutschlands nach dem II. Weltkrieg an. Diese Führung vermittelt einen Einblick in die spannungsreichen Jahre vom Beginn des Kalten Krieges bis zum Fall des Eisernen Vorhangs und der Vereinigung der beiden deutschen Staaten.

An Hand von ausgewählten Exponaten wie der Fahne vom sogenannten Vereinigungsparteitag von KPD und SPD im April 1946, Symbolen des Wirtschaftswunders wie dem VW Käfer, Uniformen der NVA oder dem Schild der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin werden die Etappen deutsch-deutscher Geschichte nach 1945 sichtbar gemacht.

In den Auseinandersetzungen des Kalten Krieges war Deutschland einerseits die Nahtstelle zwischend en Blöcken der NATO und des Warschauer Vertrages und wurde immer wieder zum Schmelztiegel weltpolitischer Krisen. Andererseits waren auch die innerdeutschen Konflikte von grundsätzlichen Gegensätzen der Handelnden geprägt.

Diese poliischen und gesellschaftlichen Prozesse werden in der Ausstellung durch eine Vielzahl von Objekten veranschaulicht und durch die vorherrschende Ausstellungsarchitektur unterstrichen.

 

12.30 Uhr In den Villen der Agenten

Ortsbegehung mit Hans-Michael Schulze (DDR Museum)

Termin: 25. August 12:30 Uhr

Treff: vor der Alten Feuerwache (Hotel) Degnerstraße 9 in Berlin-Hohenschönhausen

(Tram 5: Freienwalder Straße)

Preis: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Anmeldung unter: Tel. 2835880

Der legendäre Organisator von Sabotageakten im Zweiten Weltkrieg, Ernst Wollweber richtete ab 1953 die DDR-Staatssicherheit auf „konzentrierte Schläge“ aus. Die damit verbundene Aufmerksamkeit westlicher Geheimdienste für die Wohngegend in Hohenschönhausen ist Inhalt dieses zweistündigen Spazierganges.


14.00 Uhr Berlin, die Stadt der Spione und Spionage

Dauer: ca 2,5 Stunden

Treffpunkt: Bahnhof Friedrichstraße, Oberer S-Bahnsteig, Abfertigungshäuschen

Preis: 10 Euro, ermäßigt 9 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei

Wie keine andere deutsche Stadt war und ist Berlin seit über einem Jahrhundert ein interessanter und wichtiger Ort für Spione aus aller Welt und für deren Spionagemethoden. Auf die Geschichte der Spionage, die Biografien einiger Spione, auf die sonderbarsten Vorgehensweisen und Mittel, mit denen in der Zeit des Kalten Krieges Spionage betrieben wurde, wird auf dieser Führung eingegangen. Authentische historische Orte, wie ehemalige Grenzübergänge und Übergabeorte werden in die Führung einbezogen. Sie endet an der Baustelle der neuen BND-Zentrale, die einige Ausblicke auf die Zukunft der Spionage gestattet.

Anmeldung bei: Anna Haase, Tel. 217 63 20

 

15.00 Uhr Stadtplanung im politischen Wettstreit: Stalinallee – Hansaviertel

Sonderführung des Stadtmuseums Berlin im Märkischen Museum

Dauer: 1 Stunde

Ticket: 5 Euro

Mit der Stalinallee und dem Hansaviertel stehen sich in der Aufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg zwei Stadtplanungsentwürfe gegenüber. Die als Arbeiterpaläste bezeichneten Wohnblöcke der Stalinallee im Stil des sozialistischen Klassizismus sind ein Abbild Sowjetischer Monumentalarchitektur. Dieses Bauprojekt sollte Im Ostteil der Stadt soll die Stärke der DDR repräsentieren und die Stellung Berlins als Hautstadt unterstreichen. Im Westteil der Stadt repräsentierte das Hansavierte die Vorstellungen moderner Stadtplanung und Architektur im Stil der Klassischen Moderne. Im Rahmen der internationalen Bauausstellung Interbau, 1959, konnten führende Architekten an Vorkriegsideen anknüpfen und ein Demonstrationsobjekt für den Westteil der Stadt errichten. 

Anmeldung unter (030) 24002–162

 

Freitag

26.08.2011

 

10.00 Uhr Mauertour mit dem Fahrrad

Treffpunkt: Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße 97

Immer an der Wand lang! 29 Jahre lang durchschnitt die Berliner Mauer im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten. Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg.

Preise: 18 Euro (inkl. Fahrrad), 13 Euro (ohne Fahrrad)

Anmeldung vorher unter Tel. 43 73 99 99 oder anmeldung@berlinonbike.de

 

10.00 Uhr Der KGB an unsichtbarer Front

Ortsbegehung mit Hans-Michael Schulze (DDR Museum)

Treff: am S-Bahnhof Karlshorst

Preis: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Anmeldung unter: Tel. 2835880

Nach Gründung der DDR war das Wort „Karlshorst“ berüchtigt. Hier residierte der Staatssicherheitsdienst der Sowjets und lenkte seine Operationen in den Westen, wie etwa die „Entführungen“ manch westdeutscher Politiker oder den Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke.

 

12.00 Uhr Deutschland im Kalten Krieg

Sonderführung des Deutschen Historischen Museums

Ticket: 4 Euro, zuzüglich Eintritt von 6 Euro

Das Deutsche Historische Museum bietet im Rahmen der diesjähgrigen Historiale 50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer eine Themenführung innerhalb der Ständigen Ausstellung zur Geschichte Deutschlands nach dem II. Weltkrieg an. Diese Führung vermittelt einen Einblick in die spannungsreichen Jahre vom Beginn des Kalten Krieges bis zum Fall des Eisernen Vorhangs und der Vereinigung der beiden deutschen Staaten.

An Hand von ausgewählten Exponaten wie der Fahne vom sogenannten Vereinigungsparteitag von KPD und SPD im April 1946, Symbolen des Wirtschaftswunders wie dem VW Käfer, Uniformen der NVA oder dem Schild der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in Ost-Berlin werden die Etappen deutsch-deutscher Geschichte nach 1945 sichtbar gemacht.

In den Auseinandersetzungen des Kalten Krieges war Deutschland einerseits die Nahtstelle zwischend en Blöcken der NATO und des Warschauer Vertrages und wurde immer wieder zum Schmelztiegel weltpolitischer Krisen. Andererseits waren auch die innerdeutschen Konflikte von grundsätzlichen Gegensätzen der Handelnden geprägt.

Diese poliischen und gesellschaftlichen Prozesse werden in der Ausstellung durch eine Vielzahl von Objekten veranschaulicht und durch die vorherrschende Ausstellungsarchitektur unterstrichen.

 

16.00 Uhr Tatort Sektorengrenze

Treffpunkt: U-Bahnhof Mohrenstraße (U2), Ausgang Mauerstraße

Preis: 10 Euro

Dauer: 2,5 Stunden

Schlapphüte, Schurken und Scharfe Schüsse – In der Umgebung von Potsdamer Platz und Wilhelmstraße ist das Spannungsfeld der geteilten Stadt vor dem Mauerbau am intensivsten erlebbar. Hier blüht der Schwarzmarkt im Drei-Sektoren-Eck um das Leipziger Tor, lautstarker Protest empört sich gegen die Blockade West-Berlins und die berüchtigte Gladow-Bande spielt auf ihren Beutezügen die zerstrittenen Alliierten gegeneinander aus. Agenten tricksen sich gegenseitig aus, Spione kommen aus der Kälte, Bill Haley singt „Rock Around the Clock“, auch für die Halbstarken „Ecke Schönhauser“, und Stalin schreibt Noten. Im „Haus der Ministerien“ herrscht dieMacht der frühen DDR. Dorthin ziehen die Demonstranten an jenem 17. Juni 1953 und sehen sich den sowjetischen Panzern gegenüber. Erfahren Sie mehr über das Lebensgefühl jener Tage und einige der dramatischsten Momente einer heißen Zeit im Kalten Krieg. Gehen Sie mit Peter Eichhorn auf eine ungewöhnliche Spurensuche vor der Kulisse des Neuen Berlin.

Peter Eichhorn liebt und lebt die Stadt Berlin als selbstständiger Stadtführer und Autor, z.B. von „Berlin auf Gangsterjagd“, „Berlin beißt sich durch“ und „Der Kurfürstendamm“.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen bei Peter Eichhorn unter www.berlinbetrachtungen.de; Tel. 030 – 34389009; Mail: info@berlinbetrachtungen.de

 

 

Samstag

27.08.2011

 

10.00 Uhr Mauertour mit dem Fahrrad

Treffpunkt: Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße 97

Immer an der Wand lang! 29 Jahre lang durchschnitt die Berliner Mauer im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten. Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg.

Preise: 18 Euro (inkl. Fahrrad), 13 Euro (ohne Fahrrad)

Anmeldung vorher unter Tel. 43 73 99 99 oder anmeldung@berlinonbike.de

 

14.00 Uhr Berlin, die Stadt der Spione und Spionage

Dauer: ca 2,5 Stunden

Treffpunkt: Bahnhof Friedrichstraße, Oberer S-Bahnsteig, Abfertigungshäuschen

Preis: 10 Euro, ermäßigt 9 Euro, Kinder bis 15 Jahre frei

Wie keine andere deutsche Stadt war und ist Berlin seit über einem Jahrhundert ein interessanter und wichtiger Ort für Spione aus aller Welt und für deren Spionagemethoden. Auf die Geschichte der Spionage, die Biografien einiger Spione, auf die sonderbarsten Vorgehensweisen und Mittel, mit denen in der Zeit des Kalten Krieges Spionage betrieben wurde, wird auf dieser Führung eingegangen. Authentische historische Orte, wie ehemalige Grenzübergänge und Übergabeorte werden in die Führung einbezogen. Sie endet an der Baustelle der neuen BND-Zentrale, die einige Ausblicke auf die Zukunft der Spionage gestattet.

Anmeldung bei: Anna Haase, Tel. 217 63 20

 

14.00 Uhr Tatort Sektorengrenze

Treffpunkt: U-Bahnhof Mohrenstraße (U2), Ausgang Mauerstraße

Preis: 10 Euro

Dauer: 2,5 Stunden

Schlapphüte, Schurken und Scharfe Schüsse – In der Umgebung von Potsdamer Platz und Wilhelmstraße ist das Spannungsfeld der geteilten Stadt vor dem Mauerbau am intensivsten erlebbar. Hier blüht der Schwarzmarkt im Drei-Sektoren-Eck um das Leipziger Tor, lautstarker Protest empört sich gegen die Blockade West-Berlins und die berüchtigte Gladow-Bande spielt auf ihren Beutezügen die zerstrittenen Alliierten gegeneinander aus. Agenten tricksen sich gegenseitig aus, Spione kommen aus der Kälte, Bill Haley singt „Rock Around the Clock“, auch für die Halbstarken „Ecke Schönhauser“, und Stalin schreibt Noten. Im „Haus der Ministerien“ herrscht dieMacht der frühen DDR. Dorthin ziehen die Demonstranten an jenem 17. Juni 1953 und sehen sich den sowjetischen Panzern gegenüber. Erfahren Sie mehr über das Lebensgefühl jener Tage und einige der dramatischsten Momente einer heißen Zeit im Kalten Krieg. Gehen Sie mit Peter Eichhorn auf eine ungewöhnliche Spurensuche vor der Kulisse des Neuen Berlin.

Peter Eichhorn liebt und lebt die Stadt Berlin als selbstständiger Stadtführer und Autor, z.B. von „Berlin auf Gangsterjagd“, „Berlin beißt sich durch“ und „Der Kurfürstendamm“.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen bei Peter Eichhorn unter www.berlinbetrachtungen.de; Tel. 030 – 34389009; Mail: info@berlinbetrachtungen.de

 

14.30 Uhr Der KGB an unsichtbarer Front

Ortsbegehung mit Hans-Michael Schulze (DDR Museum)

Treff: am S-Bahnhof Karlshorst

Preis: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Anmeldung unter: Tel. 2835880

Nach Gründung der DDR war das Wort „Karlshorst“ berüchtigt. Hier residierte der Staatssicherheitsdienst der Sowjets und lenkte seine Operationen in den Westen, wie etwa die „Entführungen“ manch westdeutscher Politiker oder den Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke.

 

15.00 Uhr Mauertour mit dem Fahrrad

Treffpunkt: Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße 97

Immer an der Wand lang! 29 Jahre lang durchschnitt die Berliner Mauer im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten. Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg.

Preise: 18 Euro (inkl. Fahrrad), 13 Euro (ohne Fahrrad)

Anmeldung vorher unter Tel. 43 73 99 99 oder anmeldung@berlinonbike.de

 

17.00 Uhr Der Spionagetunnel von Rudow

Ortsbegehung mit Rainer Boßdorf und Hans-Michael Schulze

Dauer: 2 Stunden

Treff: S Grünbergallee (Bus 160)

Preis: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Im Süden Berlins entstand 1955 ein Tunnel des britischen und amerikanischen Geheimdienstes in den Ostteil Berlins, um Gespräche der Sowjets nach Moskau abzuhören. Das Ganze, getarnt als „Operation Gold“, wurde zur propagandistischen Schlappe des CIA, trotzdem es bis heute kaum verlässliche Informationen dazu gibt.

Teilnahme nur bei Anmeldung unter: Tel. 2835880

 

Sonntag

28.08.2011

 

10.00 Uhr Mauertour mit dem Fahrrad

Treffpunkt: Kulturbrauerei, Eingang Knaackstraße 97

Immer an der Wand lang! 29 Jahre lang durchschnitt die Berliner Mauer im Zickzackkurs die Straßen der Stadt. Ein 4 Meter hohes Monstrum aus Betonelementen, gekrönt durch die charakteristische Betonröhre, damit Kletterer keinen Halt finden konnten. Auf der Ostseite der Mauer verlief parallel der Todesstreifen, eine geharkte Fläche, 20 bis 30 Meter breit, mit Signalzäunen, Hundelaufanlagen, Wachtürmen und Patroullienweg.

Preise: 18 Euro (inkl. Fahrrad), 13 Euro (ohne Fahrrad)

Anmeldung vorher unter Tel. 43 73 99 99 oder anmeldung@berlinonbike.de

 

11.00 Uhr In den Wohnzimmern der Macht

Ortsbegehung mit Hans-Michael Schulze vom DDR Museum

Treff: vorm Schloss Schönhausen

Preis: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro

Anmeldung unter: Tel. 2835880

In Berlin-Pankow gründet sich 1951/52 ein geheimnisvolles Tarnobjekt des Außenpolitischen Nachrichtendienstes (APN), aus dem später die DDR-Auslandsspionage (HV A) hervor ging. Überhaupt stand die beschauliche Gegend im Fokus der Geheimdienste, wie dieser zweistündige Spaziergang offenbart.

 

13.30 Uhr Teufelsberg

Ortsbegehung mit Andreas Jüttemann

Treffpunkt ist um 13.30 der Ausgang Eichkampstraße des S-Bahnhofes Grunewald (Linie S7,Bus M19, 186).

Der Kulturverein Teufelsberg e.V. bietet eine offizielle Führung über das sonst nicht (legal) zugängliche Gelände der ehemaligen alliierten Abhörstation auf dem Berliner Teufelsberg an. Diese Möglichkeit war nicht immer gegeben – bis Februar 2011 war das Gipfelplateau jahrzehntelang Sperrgebiet: Erst eine Kooperation zwischen einer vom Privatbesitzer des Berges beauftragten Securityfirma und des Stadtführungsunternehmen des BerlinStory-Autors Andreas Jüttemann machte öffentliche Begehungen möglich.

Die Dauer der Führungen ist auf 2 Stunden angesetzt. Der Preis pro Person beträgt 15 EUR, ermäßigt 8 EUR. Das Mindestalter ist aus Sicherheitsgründen bei 14 Jahren; eine Taschenlampe von Vorteil, gutes Schuhwerk unerlässlich. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.berlinsightout.de/