Die Stadtführungen zur Historiale erfreuen sich jedes Jahr großer Beliebtheit und das nicht umsonst. Lernen Sie interaktiv und hautnah auf einer Reise durch die Stadt, das Berlin der Zwanziger Jahre kennen. Die speziell auf das Thema angepassten Stadtspaziergänge entführen Sie in die turbulente, goldene Zeit und stimmen Sie perfekt auf eine unserer Veranstaltungen ein.
Programm
Wenn Sie die Stadtführungen lieber nach Thematiken sortiert sehen wollen klicken Sie hier: “Stadtführer“.
Dort finden Sie die einzelnen Stadtführer mit ihren Führungen und den dazugehörigen Beschreibungen und Thematiken.
Im Folgenden finden Sie eine chronologische Übersicht über alle Stadtführungen. Eine Übersicht über das gesamte Programm finden Sie unter “Programm”
Montag, 23. August 2009
11:00 Uhr: Die Berliner Künstlerkolonie am Vorabend des Nationalsozialismus – Vom Breitenbachplatz zum Künstlerfriedhof Friedenau
Dichter und Maler, Bubikopf und Schiebermütze, Dada und Expressionismus, Ruhm und Verzweiflung. Ein Boulevard als Ausdruck des berauschenden Lebensgefühls einer unsteten, kreativen Zeit. Eine Straße als Feindbild einer herandrohenden neuen, braunen Zeit. Wandernde Gestalten zwischen Revue und Razzia, Prominenz und Vergessenheit, Triumph und Trostlosigkeit.
Treffpunkt: Vor dem Kino Zoo-Palast, Hardenbergstraße 29a, 10623 Berlin
Die Tour bietet Einblicke in das Theaterviertel Berlin´s der 20-iger Jahre mit Bezug zur Gegenwart. Es werden einige führende Spielstätten Berlins vorgestellt. Unter anderem der Admiralspalast, das heutige Berliner Ensemble, das Deutsche Theater, der Friedrichstadtpalast, das Maxim Gorki Theater, das Palais am Festungsgraben und die Staatsoper Unter den Linden.
Treppunkt: im Hof des Admiralspalasts/Friedrichstrasse 33.
Kosten 8,- € für Erwachsene, Kinder bis 14. Jahre frei.
Dauer: ca. 2 Stunden.
18:00 Uhr: “Die Goldenen Twenties” und ihr luxuriöses Nachtleben in Berlin
In keiner anderen Zeit des zwanzigsten Jahrhunderts hatte Berlin eine so lebendige Kultur- und Theaterszene und ein so illustres Nachtleben wie in den zwanziger Jahren. Daran und an die damals interessanten Orte wird auf dieser Führung erinnert.
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Berlin Mitte, Ecke Friedrichstrasse/Behrensstrasse
Preis: 8.00 €, erm 7.00 € Kinder unter 15 Jahre frei
Alexanderplatz 1929: Handelszentrum, Verkehrsknoten und Polizeipräsidium. Träge Baustelle und Vision der modernen Stadt. Wärmestuben, Marktfrauen und halbseidenens Gesindel. Alfred Döblin beschreibt den Herzschlag der Metropole. Ihre Schattenseiten liegen dahinter verborgen: Die Treffpunkte der berüchtigten Ringvereine, Armut der Arbeiterquartiere und Straßenschlachten zwischen SA und Kommunisten. ** Treffpunkt: U-Bahnhof Klosterstraße, Ausgang Grunerstraße
Die Tour bietet Einblicke in das Theaterviertel Berlin´s der 20-iger Jahre mit Bezug zur Gegenwart. Es werden einige führende Spielstätten Berlins vorgestellt. Unter anderem der Admiralspalast, das heutige Berliner Ensemble, das Deutsche Theater, der Friedrichstadtpalast, das Maxim Gorki Theater, das Palais am Festungsgraben und die Staatsoper Unter den Linden.
Treppunkt: im Hof des Admiralspalasts/Friedrichstrasse 33.
Kosten 8,- € für Erwachsene, Kinder bis 14. Jahre frei.
Dauer: ca. 2 Stunden.
17:00 Uhr: Lasterhaft und kriminell – Der verruchte Westen
Revuegirls und Bankräuber, Cocktailbars und Tanzpaläste, Schnorrer und Literaten. Zwischen Gedächtniskirche und Nollendorfplatz tobten die wilden 20er mit Josephine Baker, den illustren Gästen des legendären Romanischen Cafés, den Panzerknacker-Brüdern Sass undallen genussfreudigen Nachtschwärmern. Ein Gang an legendäre Orte mit Licht und Schatten eines „Goldenen“ Jahrzehnts.
Treffpunkt: Vor der Sparkasse, Rankestraße 33, 10789 Berlin
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 9,- Euro pro Person
19:00 Uhr: “Julinacht an der Gedächtniskirche: Gedichte zu Lebensorten von Mascha Kaleko”
Zu Beginn des 20. Jahrhundert wurde das Tempelhofer Feld, vor den Toren Berlins gelegen für militärische Übungen zu klein. Reformer im Siedlungsbau setzten sich durch und eine Gartenstadt entstand, die dann am 21. April 1936 in das Fliegerviertel umbenannt wurde. Manfred von Richthofen (der Rote Baron wurde jetzt verfilmt) wurde am 21. April 1918 abgeschossen und nach ihm wurde die, das Viertel durchziehende Hauptstraße benannt. Die Königinnen der Lüfte wurden hierbei nicht berücksichtigt, denn Helden sind Männer. Es gab Fliegerinnen wie z.B. Beate Uhse und Hanna Reitsch, die für die deutsche Luftwaffe flogen und dabei ihre Familie retten konnten wie Melitta Gräfin von Stauffenberg aber auch andere, die dieses ablehnten. Auf einem Stadtplan von 1947 ist die Umbenennung der Straßennamen des Fliegerviertels schon vollzogen worden, jedoch nicht in der Realität. Der halbe preußische Landtag wohnte in Neu-Tempelhof. Auf der Tour sollen einige Gedanken zur neuen Wohnidee und deren Bewohnerinnen vorgestellt werden. Im Gegensatz zu Alt Tempelhof wohnten hier auch viele jüdische Familien, deren Lebensweg an einigen Stolpersteinen aufgezeigt wird. Auch den Unterzeichnungsort für die Kapitulation der Berliner Garnison werden wir besuchen.
Treffpunkt: S-Bhf Tempelhof (Bahnhofsvorhalle)
Dauer: 2 Stunden
Preis: 10 Euro
12:00 Uhr: Tanz auf dem Vulkan – Lebenswirklichkeit und Glamour in der Zeit der Weimarer Republik
Was wären die Goldenen Zwanziger Jahre ohne Rundfunk? Das neue Medium zog schlagartig Millionen Zuhörer in seinen Bann und brachte nicht nur klassische Stücke, sondern auch Vorträge und Unterhaltungsschlager in jeden fünften Haushalt. Zugleich wurde in der Funkmetropole Berlin mit Fernsehen und Mobilfunk experimentiert, während rund um die Hauptstadt die wichtigsten deutschen Sendeanlagen entstanden. Im Rahmen eines Rundganges durch das Museum für Kommunikation beleuchtet der Technikhistoriker Oliver Götze die Höhepunkte der Berliner Funkgeschichte und entdeckt weitere Highlights der Zeit.
Ort: Leipziger Straße 16, 10117 Berlin-Mitte
Kosten: 3 Euro Museumseintritt
15:00 Uhr: Flaneurboulevard Kurfürstendamm – Bühne der Gesellschaft
Dichter und Maler, Bubikopf und Schiebermütze, Dada und Expressionismus, Ruhm und Verzweiflung. Ein Boulevard als Ausdruck des berauschenden Lebensgefühls einer unsteten, kreativen Zeit. Eine Straße als Feindbild einer herandrohenden neuen, braunen Zeit. Wandernde Gestalten zwischen Revue und Razzia, Prominenz und Vergessenheit, Triumph und Trostlosigkeit.
Treffpunkt: Vor dem Kino Zoo-Palast, Hardenbergstraße 29a, 10623 Berlin
Kommen Sie mit auf eine Zeitreise in die Goldenen Zwanziger Jahre! Die VideoBustour fährt Sie nicht nur zu den Schauplätzen der Zeit. Bei dieser besonderen Stadtrundfahrt werden über zusätzliche Monitore Bilder und Filme eingespielt und veranschaulichen so die Lichterwelten und Schattenseiten der „Roaring Twenties“. Josephine Baker tanzt für Sie im Wintergarten, der Verkehr umtost den alten Ampelturm am Potsdamer Platz, Hindenburg marschiert noch einmal in den Reichstag. Mit viel Musik und Anekdoten wird dieses Tour zu einem ganz neuen Berlin-Erlebnis. Stationen sind zum Beispiel das Kino Babylon und die Volksbühne, der Admiralspalast, das Zeitungsviertel, der Kiez rund und dem Nollendorfplatz, der Kurfürstendamm, das damalige Regierungsviertel sowie Industriestandorte der Zeit.
In keiner anderen Zeit des zwanzigsten Jahrhunderts hatte Berlin eine so lebendige Kultur- und Theaterszene und ein so illustres Nachtleben wie in den zwanziger Jahren. Daran und an die damals interessanten Orte wird auf dieser Führung erinnert.
Dauer: ca. 2 Stunden
Treffpunkt: Berlin Mitte, Ecke Friedrichstrasse/Behrensstrasse
Preis: 8.00 €, erm 7.00 € Kinder unter 15 Jahre frei
Donnerstag, 26. August 2009
10:00 Uhr: Der Broadway von Berlin – Unterwegs im Glanz der Zwanziger Jahre zwischen Schaubühne und Gedächtniskirche
Revuegirls und Bankräuber, Cocktailbars und Tanzpaläste, Schnorrer und Literaten. Zwischen Gedächtniskirche und Nollendorfplatz tobten die wilden 20er mit Josephine Baker, den illustren Gästen des legendären Romanischen Cafés, den Panzerknacker-Brüdern Sass und allen genussfreudigen Nachtschwärmern. Ein Gang an legendäre Orte mit Licht und Schatten eines „Goldenen“ Jahrzehnts.
Treffpunkt: Vor der Sparkasse, Rankestraße 33, 10789 Berlin
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 9,- Euro pro Person
16:00 Uhr: Helles Zentrum mit finsterem Hinterhof – Vom Alex ins Scheunenviertel
Alexanderplatz 1929: Handelszentrum, Verkehrsknoten und Polizeipräsidium. Träge Baustelle und Vision der modernen Stadt. Wärmestuben, Marktfrauen und halbseidenens Gesindel. Alfred Döblin beschreibt den Herzschlag der Metropole. Ihre Schattenseiten liegen dahinter verborgen: Die Treffpunkte der berüchtigten Ringvereine, Armut der Arbeiterquartiere und Straßenschlachten zwischen SA und Kommunisten.