Des Kaisers neues Kölln - Die Vision der neuen Stadt vor 100 Jahren
mit Peter Eichhorn
www.berlinbetrachtungen.de
Treffpunkt
vor dem Eingang zum Märkischen Museum,
Dauer: ca. 2 h
Termine
Samstag 29. August: 12 Uhr
Sonntag 30. August: 13 Uhr
Teilnehmerbeitrag
pro Person 9 Euro
Beschreibung
Städteplaner, Politiker, Historiker und Denkmalschützer diskutieren in diesen Tagen heftigst um die Um- Neu- und Wiedergestaltung der historischen Mitte. Zur Kaiserzeit war das kaum anders, in der Stadt, die „verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein“ (Karl Scheffler).
Die Industrialisierung hatte die Einwohnerzahl Berlins vervielfacht, neue Bedürfnisse und Erkenntnisse veränderten die Reichshauptstadt. Arbeitsunfälle führten zum Versicherungswesen und die Cholera machte Hygiene und Kanalisation notwendig. Der Kaiser hatte mit der Sozialdemokratie einen erklärten Feind.
Neue Techniken wirkten sich zudem aus: Elektrizität und Automobil, Fotografie und U-Bahnbau. Misstrauisch beäugte man bei Hofe ebenfalls das neue bürgerliche Selbstbewusstsein und die fragwürdige Moral.
Diesen vielfältigen Phänomenen geht dieser Rundgang exemplarisch nach, der auf einer wunderschönen Route in einem der jüngsten Stadtteile beginnt, um den alten Hafen herum führt, mit dem Klosterviertel und dem Molkenmarkt die aktuelle Stadtplanungsdiskussion streift, um dann gemütlich im Nikolaiviertel am Historiale-Markt zu enden.
Anmeldung
Peter Eichhorn
Berlinbetrachtungen
030-3438 9009
eichhorn@berlinbetrachtungen.de
(Teilnahme auch ohne Anmeldung möglich)
zum Programm
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