„Die Toten mahnen uns“ – Der Zentralfriedhof in Friedrichsfelde
www.stattreisenberlin.de
Treffpunkt
U-Bhf. Lichtenberg, Bahnsteig (Ausgang Siegfriedstraße)
Dauer: ca. 2-2,5 h
Termine
Sonntag, 30. August: 15 Uhr
Teilnehmerbeitrag
pro Person: 9,50 €, ermäßigt 7 €
Beschreibung
Im Zuge der fortschreitenden Großstadtentwicklung Ende des 19. Jahrhunderts wurde durch den Berliner Magistrat eine Friedhofskommission für einen „Central-Friedhof“ gebildet. Im Ergebnis entstand der erste große städtische Parkfriedhof, der schließlich 1881 als „Berliner Gemeindefriedhof Friedrichsfelde“ eröffnet wurde.
Er entwickelte sich vom „Armen-Gemeinde-Friedhof der Stadt Berlin“ zum Wallfahrtsort der Arbeiterbewegung, denn deutschlandweit bekannt wurde der Zentralfriedhof im August 1900, als hier die Beerdigung des SPD-Gründers Wilhelm Liebknecht erfolgte. Weil später auch weitere Sozialdemokraten bestattet wurden, erhielt der Friedhof vor dem Ersten Weltkrieg den Namen „Sozialistenfriedhof“, auf dem die KPD an die Tradition anknüpfte und die SED die „Gedenkstätte der Sozialisten“ baute. In der Nähe von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ließen sich auch viele Mächtige der DDR, wie Walter Ulbricht, Wilhelm Pieck, Otto Grotewohl oder Erich Mielke bestatten. Doch befinden sich hier auch die Gräber der Bildenden Künstler Käthe Kollwitz und Otto Nagel, der Schriftsteller Friedrich Wolf und Erich Weinert oder der Theater- und Filmschaffende Steffie Spira, Wolfgang Struck, Gustav von Wangenheim und Eduard von Winterstein.
Anmeldung
Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.
StattReisen Berlin
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