Militärstrategie und Festungsbau
Militärstrategie und Festungsbau in der wilhelminischen Epoche![]() Vortrag von Volker Mende Referent Volker Mende Beschreibung Das Deutsche Reich sichert sich nach 1871 an den Grenzen in scheinbar konventioneller Weise. Ergänzt durch sogenannte Einheitsforts werden ältere Festungen zu Fortgürtelfestungen ausgebaut. Gleichzeitig entsteht jedoch ein ausgedehntes, geheimes Netz an modernen örtlichen Festungsbauten. Bald deutet sich mit den strategischen Planungen des Generalstabes ab 1891 ein Wandel an. Mittels einer, von Kaiser Wilhelm II. am Modellfort in Sanssouci auch vorgeführten, neuen Bauweise, den Panzerfesten, reagiert der Festungsbau. Am Vorabend des 1. Weltkrieges weist das Reich einen vielfältigen, durch außerordentlich wechselnde Qualitäten gekennzeichneten Ausbaustand der Landesbefestigung auf, welcher letztlich infolge der offensiven Feldzugstrategien seiner vollen Wirksamkeit beraubt wird.
Vortragszeit Berlin Story Salon Eintritt: frei |



