Programm

Montag, 17. März

Eröffnungsveranstaltung mit Historiale-Talk „Faustpfand der Freiheit“. Die Revolution hinter der Fassade

André Schmitz, Kulturstaatssekretär, eröffnet die Historiale, anschließend folgt der Historiale-Talk. Diesmal mit der Königin Elisabeth von Preußen, dem Tierarzt Ludwig Urban, dem Polizeipräsidenten Julius von Minutoli, Amalie Gräfin von Dönhoff, Friedrich Wilhelm IV und Paul Börner.
19.00 bis 21.00 Uhr, im Berliner Rathaus, Rathausstraße 15 / rollstuhlfahrergerecht
Anfahrt: S- und U-Bahnhof Alexanderplatz

Dienstag, 18. März

Berliner Schauplätze der Märzrevolution: Vom ehemaligen Zellengefängnis Moabit zu „In den Zelten“

Brandenburger Tor und Gendarmenmarkt
Stadtrundgang mit Walter Kreipe, 030- 881 59 17 (www.berlinrundgaenge.de)
Ohne Anstöße von außen wären die Berliner möglicherweise gar nicht auf die Barrikaden gegangen. Daher starten wir im Geschichtspark des ehemaligen Zellengefängnisses Moabit, wo am 18. März polnische Freiheitskämpfer einsaßen. Seit dem 6.März traf man sich zu Tausenden „In den Zelten“ im Tiergarten, um Forderungsadressen an den „allerduchlauchtigsten König“ zu verabschieden. Von dort gelangen wir über den Platz des 18.März zur Jägerstraße, wo den Schlosserlehrling Zinna auf einer Barrikade die tödliche Kugel traf.
Ehe wir der Märzgefallenen auf dem Gendarmenmarkt gedenken, lassen wir Revolutionschronisten zu Worte kommen, die in Lesecafés, wie dem „Stehely“ an der Charlottenstraße, die Köpfe zusammensteckten.
11.00Uhr, Nordausgang des Hauptbahnhofs am Europaplatz, Dauer: 2 1/2 Stunden, 9 €/ erm. 6 €

Berlin auf den Barrikaden – Die Revolution von 1848

Stadtrundgang mit Peter Eichhorn (Berlinbetrachtungen)
in Wendepunkt der deutschen Geschichte. Für manche ein Strohfeuer, für viele ein Glanzlicht auf dem Weg zu demokratischen Veränderungen. Am 18. März 1848 fallen am Schloss zwei Schüsse, die den bewaffneten Kampf der Berliner auslösen. Viele Schauplätze zwischen Museumsinsel, Schlossplatz, Zeughaus und Gendarmenmarkt lassen die Ereignisse und Entwicklungen, und die Schicksale der „Märzgefallenen“ jener Tage wieder aufleben.
12.00 Uhr, Vor dem Aufbau-Verlag, Neue Promenade 6, 9,00 €/ erm. 5,00 €

Feierstunde auf dem Platz des 18. März

(Aktion 18. März)
15.00 bis 16.00 Uhr, vor dem Brandenburger Tor, Platz des 18. März / behindertengerecht
Anfahrt: S-Bahnhof Unter den Linden (S25, S1, S2) oder S- und U-Bahnhof Friedrichstraße.

Seit 1978 bringt die Aktion 18. März unter dem Motto „Für demokratische Tradition und revolutionären Geist“ den Tag ins Bewusstsein. Mit der jährlich erscheinenden Zeitung „AUFRUF“ wird für den 18. März als nationalen Gedenktag geworben. Gemeinsam mit der Aktion 18. März wollen wir den 18. März im Zentrum Europas zum Gedenktag befördern.

Kranzniederlegung auf dem Friedhof der Märzgefallenen

(Aktion 18. März)
Schülerinnen und Schüler der Leibniz-Oberschule präsentieren die Ergebnisse Ihrer Recherchen zur Märzrevolution.
Lesen Sie hier mehr zur Veranstaltung
17.00 bis 18.00 Uhr, Friedhof der Märzgefallenen, Volkspark Friedrichshain, Eingang: Landsberger Allee, 10249 Berlin / behindertengerecht
Anfahrt: Kniprodestr./Danziger Str. (Bus 200), Kniprodestr./Danziger Str. (Tram M10)

Aufgetischt: Das lange 19. Jahrhundert. Geschichte, Gedichte & Gerichte zwischen 1789 und 1917

Kulinarisch-literarisch-musikalische Veranstaltungsreihe des Geschichtsforums Jägerstraße e.V. mit Esskultur.
Die Kartoffelrevolution. Lesung: Paul Sonderegger. Musik: taz-Chor. Mit Unterstützung der Historiale 2008.
19.00 Uhr, Mendelssohn-Remise, Jägerstr. 51, pro Person: 35 € (inkl. Dreigängemenü), Anmeldung: 030/68089344 oder info@esskultur.de

Berlin baut Barrikaden

18.48 bis 21.00 Uhr, Alexanderplatz / behindertengerecht
Anfahrt: S- und U-Bahnhof Alexanderplatz
Lesen Sie hier mehr zur Veranstaltung

Mittwoch, 19. März

Märzrevolution 1848 – Aufbruch in die Demokratie

Stadtführung mit Stattreisen
Seit der Märzrevolution darf auf den Straßen geraucht werden. Was blieb sonst vom Aufstand der Berliner gegen ihre Obrigkeit, an welche Orte und Personen erinnert das Stadtbild? Eine Erkundungsreise zu Ereignissen und Folgen des Revolutionsjahrs 1848: vom Gendarmenmarkt zum Alexanderplatz, wo Fontane den Barrikadenbau erlebte, bis zum Friedhof der Märzgefallenen. (Mit Nutzung des öffentl. Nahverkehrs)
14.00 Uhr, U-Bhf. Französische Straße, auf dem Bahnsteig, 9,50 €/ erm. 7,00 €

Emanzipation der Juden

Ein Vortrag von Prof. Dr. Julius Schoeps (Moses Mendelssohn Zentrum der Universität Potsdam)
19.00 Uhr, Otto-Suhr-Saal, Parochialstraße 3, 10179 Berlin-Mitte / behindertengerecht
Anfahrt: U-Bahnhof Klosterstraße (U2)

Donnerstag, 20. März

Berliner Schauplätze der Märzrevolution: Vom ehemaligen Zellengefängnis Moabit zum Zeltenplatz

Brandenburger Tor und Gendarmenmarkt (mit Besuch der Veranstaltung im Zellengefängnis)
Details, siehe Dienstag, 18. März
Stadtrundgang mit Walter Kreipe, 030- 881 59 17 (www.berlinrundgaenge.de)
11.30 Uhr, Nordausgang des Hauptbahnhofs am Europaplatz, Dauer: 2 1/2 Stunden, 9 €/, erm. 6 €

Die Befreiung Mieroslawskis

Eine Ansprache mit anschließender Führung durch den Geschichtspark ehemaliges Zellengefängnis Moabit
12.00 Uhr Geschichtspark ehemaligen Zellengefängnis Moabit (gegenüber vom Hauptbahnhof) / behindertengerecht
Anfahrt: Berlin Hauptbahnhof, Nordausgang am Europaplatz

Die Revolution von 1848 und die Emanzipation der Juden – Museumsführung für Schüler

Der Führung „Zwischen Anpassung und Selbstbestimmung: deutsche Juden im 19. Jahrhundert“ schließt sich ein Besuch im Learning Center an: An Computerstationen erarbeiten sich Schüler die Ziele der Revolution von 1848 und lernen dabei, wie Juden für ihre rechtliche Gleichstellung kämpften. Sie erfahren sowohl die Gründe für das Scheitern der Revolution, als auch von den Errungenschaften, die ein neues deutsch-jüdisches Selbstbewusstsein prägten. (empfohlen ab Klasse 11)
14.00 Uhr Stiftung Jüdisches Museum Bildung, Lindenstraße 9-14, Dauer: 2 Stunden, Eintritt: 3 €
Anfahrt: U-Bahnhof Hallesches Tor (U1/U6) U-Bhf. Kochstraße (U6)

Militär und Volksbewaffnung 1848

Themenabend im Otto-Suhr-Saal des Neuen Stadthauses
19.00 bis 22.00 Uhr, Otto-Suhr-Saal, Parochialstraße 3, 10179 Berlin-Mitte / behindertengerecht
Anfahrt: U-Bahnhof Klosterstraße (U2)

Die Rolle des Militärs in der Revolution von 1848

19.00 Uhr: Präsentation und Vortrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamts der Bundeswehr zum Thema „Militär 1848″

Vortrag und Podiumsdiskussion: „Volksbewaffnung und Recht auf bewaffneten Widerstand“

20.00 Uhr: Nach einem einführenden Vortrag zum Thema Volksbewaffnung von Dr. David Schiller (Chefredakteur der Zeitschrift „Visier“) findet eine Podiumsdiskussion dazu statt. Teilnehmer sind unter anderem Dr. David Schiller, Polizeivizepräsident Gerd Neubeck und Gert Kinnemann.

Die Märzrevolution von 1848 und ihre Folgen in der Kunst

Führung durch die Alte Nationalgalerie mit Katja Schöppe-Carstensen
Die Revolution von 1848 hat auch in der bildenden Kunst ihre Spuren hinterlassen, die heute in der Alten Nationalgalerie zu entdecken sind. Werke bekannter Künstler wie Adolph Menzel oder Johann Peter Hasenclever geben Auskünfte zum revolutionären Treiben. Nach 1848 beginnt nicht nur im politischen Sinne der Rückzug ins bürgerlich-private. Der Biedermeierstil wird zum künstlerischen Synonym für die Zeit nach 1848 und mit Werken von Carl Spitzweg oder Wilhelm Busch werden wahre Perlen der Alten Nationalgalerie vorgestellt.
17.30 Uhr, Alte Nationalgalerie

Das rührende Leben des François Collignon

Der Pâtissier und Koch François Collignon war 1. Hofkoch des Königs Friedrich Wilhelm IV. und machte als Franzose in Preußen Karriere. Sein Ur-ur-Enkel Hilmar Hans Werner wird den ebenso rührenden wie interessanten Lebenslauf Collignons, unterstützt von etlichen Bildern, vorlesen. Ergänzend zur Lesung gibt es ein Gourmet-Menü von Kevin Nathan, dem Spitzen-Koch des Restaurants TRAUBE.
19:00 Uhr, Restaurant TRAUBE, Reinhardtstr. 33, Anmeldung: 030 / 27 87 93 93 oder contact@timetravelteam.com
Lesen Sie hier mehr zur Veranstaltung
Das Komplette Menü finden Sie unter www.hofkoch.de

Freitag, 21. März

Vortragsreihe in der Berlin Story zur Revolution 1848 und ihren Folgen

11.00 bis 11.45 Uhr
Dorothea Minkels: Jugendliche in der Märzrevolution

11.45 bis 12.30 Uhr
Klaus Beddies: Schwarz Rot Gold

12.30 bis 13.15 Uhr
Michael Hensch: Die Polen-Debatte in der Deutschen Nationalversammlung

13.15 bis 14.00 Uhr Pause

14.00 bis 14.45 Uhr
Dorothea Minkels liest aus ihrem Buch „Elisabeth von Preußen“

14.45 bis 15.30 Uhr
Helmut Caspar: Münzwesen 1848

15.30 bis 16.15 Uhr
Dr. Klaus Duntze: Was geschah am 16.10.1848?

16.15 bis 17.00 Uhr
Dr. Kurt Wernicke: Volkszorn

17.00 bis 17.45 Uhr
Michael Cullen: Die amerikanischen Berichte über die Revolution in Deutschland

Berliner Schauplätze der Märzrevolution: Vom ehemaligen Zellengefängnis Moabit zum Zeltenplatz

Brandenburger Tor und Gendarmenmarkt
Stadtrundgang mit Walter Kreipe, 030- 881 59 17 (www.berlinrundgaenge.de)
Details, siehe Dienstag, 18. März
15.00 Uhr, Nordausgang des Hauptbahnhofs am Europaplatz, Dauer: 2 1/2 Stunden, 9 €, erm. 6 €

Potsdam – der Traum vom heilen Leben

Des Königs Gegenwelt zur harten Wirklichkeit der Industriestadt Berlin
Führung mit Vortrag und Gourmet-Menü (geplant) durch die Potsdamer Ideal-Landschaft
14.00 Uhr, Abfahrt: Straße des 17. Juni, Platz des 18. März, Anmeldung erforderlich
Lesen sie hier mehr zur Veranstaltung

Sonnabend, 22. März

Aufbahrung der Märzgefallenen

Die Kämpfe während der Märzrevolution in Berlin forderten mindestens 183 Tote – eine im Verhältnis zur damaligen Bevölkerung der Stadt sehr hohe Zahl. Auf den Stufen des Deutschen Doms am Gendarmenmarkt wurden 1848 die Särge mit den Toten zur Mahnung aufgebahrt. Dieses in dem berühmten Bild von Adolf Menzel festgehaltene Ereignis stellen wir zur Erinnerung an die Erschütterung der Märzgeschehnisse nach, verbunden mit mehreren Aktionen unserer Partner wie Stadtführungen.
12:00 bis 15:00 Uhr, Gendarmenmarkt / behindertengerecht
Anfahrt: U-Bahnhof Französische Straße (U6), oder U-Bahnhof Stadtmitte (U2, U6)

Berlin auf den Barrikaden – Die Revolution von 1848

Stadtrundgang mit Peter Eichhorn (Berlinbetrachtungen)
in Wendepunkt der deutschen Geschichte. Für manche ein Strohfeuer, für viele ein Glanzlicht auf dem Weg zu demokratischen Veränderungen. Am 18. März 1848 fallen am Schloss zwei Schüsse, die den bewaffneten Kampf der Berliner auslösen. Viele Schauplätze zwischen Museumsinsel, Schlossplatz, Zeughaus und Gendarmenmarkt lassen die Ereignisse und Entwicklungen, und die Schicksale der „Märzgefallenen“ jener Tage wieder aufleben.
11.00 Uhr, vor dem Aufbau-Verlag, Neue Promenade 6, 9,00 €/ erm. 5,00 €

Berliner Schauplätze der Märzrevolution: Vom ehemaligen Zellengefängnis Moabit zum Zeltenplatz

Brandenburger Tor und Gendarmenmarkt
Stadtrundgang mit Walter Kreipe, 030- 881 59 17 (www.berlinrundgaenge.de)
Details, siehe Dienstag, 18. März
15.00Uhr, Nordausgang des Hauptbahnhofs am Europaplatz, Dauer: 2 1/2 Stunden, 9 €, erm. 6 €

Märzrevolution 1848 – Aufbruch in die Demokratie

Stadtführung mit Stattreisen
Seit der Märzrevolution darf auf den Straßen geraucht werden. Was blieb sonst vom Aufstand der Berliner gegen ihre Obrigkeit, an welche Orte und Personen erinnert das Stadtbild? Eine Erkundungsreise zu Ereignissen und Folgen des Revolutionsjahrs 1848: vom Gendarmenmarkt zum Alexanderplatz, wo Fontane den Barrikadenbau erlebte, bis zum Friedhof der Märzgefallenen. (Mit Nutzung des öffentl. Nahverkehrs)
14.00 Uhr, U-Bhf. Französische Straße, auf dem Bahnsteig, 9,50 €/ erm. 7,00 €

Änderungen vorbehalten.