3. Lange Nacht der Familie im Historiale Berlin Museum

Bereits zum dritten Mal findet die Lange Nacht der Familie in diesem Jahr statt. Neben rund 150 weiteren Akteuren ist natürlich auch das Historiale Berlin Museum mit dabei.
Von Anfang an wurde unsere Ausstellung zur Geschichte Berlins als familienfreundlich und kindergerecht geplant: Die Erklärungen der Audioguides sind in einer leicht verständlichen Sprache formuliert und so für groß und klein gleichermaßen geeignet. Die einprägsamen Bilder, Videos, Modelle und szenischen Darstellungen sind selbsterklärend und schaffen so ein Gefühl für das Wesen der jeweiligen Epoche der Berliner Geschichte, ohne dabei auf komplizierte Fakten und Zusammenhänge in den Vordergrund zu stellen. Außerdem gibt es seit Eröffnung unseres Museums einen besonders günstigen Familienpreis.
Am morgigen Samstag hoffen wir auf viele Familien in unserer Ausstellung, denn wir haben einiges für sie vorbereitet: Unter dem Veranstaltungstitel “Geschichte für Familien” erwartet unsere großen und kleinen Besucher ein ganz besonderes Rätselvergnügen. Wer unseren Quizbogen zu den Inhalten des Museums vollständig richtig beantwortet, bekommt als Preis das Kinderbuch “Beruf König” aus dem Berlin Story Verlag.
Der Eintritt kostet 7 Euro für die gesamte Familie und wir haben von 17 bis 24 Uhr unsere Tore für Sie geöffnet. Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!
Als noch Pferde die Wagen zogen
Es wird fleißig gebaut Unter den Linden. Unzählige Bauarbeiter und Maschinen sorgen dafür, dass unter der Straße bald eine neue U-Bahnlinie (U 5) verkehren kann. Der Berliner Nahverkehr wird dann noch besser sein als er ohnehin schon ist. Vor 119 Jahren sah das noch ganz anders aus. Der öffentliche Personentransport steckte noch in den Kinderschuhen und wurde zum großen Teil mit Pferdefuhrwerken bewerkstelligt. Am 24. April 1894 erhielt die sogenannte “Pferdebahn” die Erlaubnis, die Straße Unter den Linden zu überqueren.
Aber was genau hat man sich unter einer Pferdebahn vorzustellen?

Der Einsatz von Pferdebahnen, einen auf Schienen fahrender Wagen, von Pferden gezogen, war die Antwort auf die immer größer werdende Stadt Berlin. Schon ab 1865 hatte in Berlin das Zeitalter der Straßenbahnen begonnen. Es war notwendig geworden, die Einwohner über die weiter werdenden Strecken zu transportieren. Zur Pferdebahn gab es zu diesem Zeitpunkt schlichtweg keine andere Alternative. Die Beförderung mittels einer Dampfeisenbahn im Stadtgebiet kam nicht in Frage kam. So entwickelte sich dieses Verkehrsmittel zum wichtigsten in und um Berlin.
Erst als Werner von Siemens 1879 den Entwurf einer elektrisch betriebenen Bahn vorstellte und die Stadtbahn den Fuhrwerken Konkurrenz machte, nahm die Bedeutung dieses Gefährts schrittweise ab. Wenn Sie die Entwicklung Berlins von der Gründung bis heute nachvollziehen möchten, dann besuchen Sie uns im Historiale Berlin Museum. In einer multimedialen Stunde erfahren Sie alles über die wichtigsten Epochen der Stadtgeschichte.
Die letzte Schlacht
Eine Stadt in Trümmern – das war das Ziel von zweieinhalb Millionen sowjetischen Soldaten. In einer letzten Anstrengung wollten sie den Krieg gegen Hitler-Deutschland beenden und die Reichshauptstadt Berlin erobern. Die sogenannte “Schlacht um Berlin” begann vor genau 68 Jahren und kostete innerhalb von zwei Wochen 170.000 Soldaten das Leben,eine halbe Million wurden verwundet.
Der Gegner, die Deutsche Wehrmacht, war im Prinzip schon seit fast einem Jahr nicht mehr handlungsfähig. Die Niederlage war nicht mehr zu verhindern. Trotzdem warf das Hitler-Regime noch ein letztes Aufgebot, bestehend aus SS- und Volkssturmeinheiten, in die Schlacht. Eine realistische Chance hatten diese unerfahren Jugendlichen und Männer über 60 nicht. Sie waren dem Gegner sowohl zahlenmäßig als auch in Bezug auf ihre Ausrüstung hoffnungslos unterlegen.

Den 2,7 Millionen verbliebenen Zivilisten in der ausgebombten Stadt stand nach dem Willen des Führers ein Kampf „bis zum letzten Mann und zur letzten Patrone“ bevor. Die Sowjets versuchten den Widerstand mit einem Zangenangriff zu brechen. Am 16. April begann die Offensive mit einem beispiellosen Artillerie-Trommelfeuer. Fünf Tage später gelang es den russischen Truppen die Stadtgrenze zu überschreiten. Zuvor waren sie auf erbitterten Widerstand gestoßen, der sich in der Stadt in einem verlustreichen Häuserkampf fortsetzte. Letzendlich war deie Übermacht der Sowjets aber zu groß, um deren Vormarsch aufhalten zu können.
Die letzten größeren Gefechte fanden am 30. April am Reichstag statt. Gegen Mittag war der Widerstand gebrochen und Hitler nahm sich das Leben. Die Kämpfe hatten nicht nur zahlreiche Tote zur folge, auch die Infrastruktur und Bauwerke Berlins wurden stark beschädigt. So wurde beispielsweise der Nord-Süd-Tunnel der Berliner S-Bahn unter dem Landwehrkanal gesprengt. Bis zum 2. Mai zogen sich noch Kämpfe in einigen Widerstandsnestern hin, doch dann endlich erfolgte die Kapitulation. Einige Tage später war der zweite Weltkrieg in Europa beendet.

In welchem Zustand die Berliner Ihre Stadt in diesen Tagen vorfanden, das vermittelt eindrucksvoll das Historiale Berlin Museum. In einer großen szenischen Darstellung (Bild oben), zeigt es die Arbeit der Trümmerfrauen, die den Schutt des Krieges beseitigen. Wenn Sie sich zur Geschichte Berlins einen Überblick verschaffen wollen, dann besuchen Sie uns, wir haben täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Volles Museum auch am Monatg

Am Wochenende purzelten schon die Rekorde. Das Historiale Berlin Museum war an beiden Tagen von früh bis spät sehr gut gefüllt. Und auch die neue Woche begann so, wie die alte aufgehört hatte. Die ersten Gäste des Tages waren zwei Schulklassen. Eine 9. Klasse des Friedrich-Schleiermacher-Gymnasiums in Niesky hatte Besuch von einer französischen Schulklasse. Als Einführung in die Berliner Geschichte statteten Sie uns einen Besuch ab. Wir haben uns sehr gefreut ud auch die Schüler waren angetan von unserer Ausstellung.
Wenn auch Sie Interesse an einem Besuch mit einer Schulklasse haben, dann melden Sie sich einfach per Mail (museum@historiale.de) oder per Telefon (030 20454673) bei uns. Wir freuen uns auf Sie!
Tyrannenmord gescheitert
Wann ist es gerechtfertigt einen Menschen zu töten? Diese Frage haben sich viele Widerständler aus Wehrmachtskreisen im Dritten Reich gestellt. Sie waren unzufrieden mit der Politik Hitlers und sahen die Zukunft Deutschlands gefährdet, gleichzeitig warem sie dem “Führer” gegenüber durch einen Eid verpflichtet. Die übergroße Mehrheit derjenigen Soldaten, welche durch ihre räumliche Nähe zum Diktator die Möglichkeit hatten, diesen zu beseitigen, taten dies nicht. Als Begründung dafür wurde immer wieder auf den Eid verwiesen. Tatsächlich stellte sich noch eine weitere Frage: Wollte man dafür sein Leben riskieren? Einer derjenigen, die sich aufgrund der Verbrechen des NS-Regimes an diesen Eid nicht gebunden fühlten und ihr eigenes Leben zu opfern bereit waren, war Oberstleutnant Rudolf-Christoph von Gersdorff.

Das Attentat auf Hitler im Zeughaus scheiterte.
Vor genau 70 Jahren witterte dieser die Chance Hitler zu beseitigen. Anlässlich des Heldengedenktages eröffnete der “Führer” an jenem 21. März 1943 eine Ausstellung mit sowjetischen Beutewaffen im Zeughaus Unter den Linden, nur wenige Gehminuten vom heutigen Standort des Historiale Berlin Museums entfernt. Gersdorff wollte Hitler und damit auch sich selbst mit Hilfe von zwei britischen Haftminen in die Luft sprengen. Doch der Versuch scheiterte, denn Hitler hatte wieder einmal spontan den Zeitplan geändert. Fast 40 Versuche den Diktator zu beseitigen, scheiterten so bis zum Kriegsende.
Wenn Sie mehr über Berlin im Nationalsozialismus erfahren wollen, dann besuchen Sie uns doch im Historiale Berlin Museum. Während Ihres Rundgangs erhalten Sie wertvolle Hinweise auf historische Ort und Einrichtungen, die mit diesem Thema im Zusammenhang stehen und deren Besuch sich lohnt. Wir freuen uns auf Sie!
Hauptstadtgeschichte mit berlinScheckheft gratis erleben

Morgen erscheint das neue berlinScheckheft für 2013. Mit dabei sind über 200 Vergünstigungen für Freizeit, Kultur und Essen. Im Heft finden Sie eine Reihe der rennomiertesten Einrichtungen, bei denen das Historiale Berlin Museum natürlich nicht fehlen darf. In diesem Jahr warten wir mit einem ganz besonderen Angbot auf: Freier Eintritt für 2 Personen mit dem Scheckheft-Coupon. Wer da nicht zuschlägt, ist selber Schuld.
Sie können das berlinScheckheft für 7,50 Euro direkt online kaufen. Wir wünschen viel Spaß!
Der Kampf um die Königsbarrikade
Es floß Blut in Berlin. Vor genau 165 Jahren lieferten sich jugendliche Straßenkämpfer ein leidenschaftliches Gefecht mit den Truppen des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. Sie konnten sich gegen die preußischen Soldaten durchsetzen, mussten dafür aber große Opfer bringen. Hunderte Tote und tausende Verletzte hatte der Kampf um die Freiheit gekostet. Doch waren die Aufständischen glücklich, denn Revolution hatte gesiegt – so schien es.

Die hier beschriebenen Szenen sehen Sie auf dem Bild oben. Doch wie kam es dazu? Die Erhebung in Berlin war keine isolierte Bewegung. Überall in Europa brodelte es im Frühjahr 1848. Das Volk wehrte sich gegen die Restaurationsbestrebungen der Herrscherhäuser. Diese versuchten, nachdem Napoleon und mit ihm viele fortschrittliche Ideen verschwunden waren, die alten Verhältnisse wieder herzustellen. Politisch gesehen bedeutete das eine überaus unverhätlnismäßige Privilegierung des Adels. Auch die Sehnsucht nach einem deutschen Nationalstaat bewog die Menschen auf die Straße zu gehen. Auf sozialer Ebene kam hinzu, dass die industrielle Revolution das Leben vieler Menschen stark verändert hatte. Eine neue Schicht, die Arbeiter, hatte mit katastrophalen Verhältnissen zu kämpfen. Das alles wollten sich die Menschen nicht mehr bieten lassen.
In Berlin entluden sich die Spannungen in der Schlacht um die Königsbarrikade. Der Monarch musste sich mit seinen Truppen zurückziehen. Am nächsten Tag ehrte er sogar die gefallenen Aufständischen. Doch er lenkte nur zum Schein ein. Die gemachten Zugeständnisse währten nur kurz. Schon wenige Monate später war alles wieder vorbei. Die deutsche Revolution war, auch in Berlin, gescheitert.
An den 18. März 1848 wurde heute am Brandenburger Tor in einem Festakt erinnert. In mehreren Reden wurde die Bedeutung dieses Datums für die deutsche Geschichte gewürdigt und für einen nationalen Gedenktag geworben.
Im Historiale Berlin Museum finden Sie eine Abteilung zur deutschen Revolution, welche diese in den Zusammenhang mit Napoleons Niederlage und der Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 bringt. Ein Besuch eignet sich also ideal, um sich einen Einblick in das Thema zu verschaffen.
Der Historiale e.V. hat die Ereignisse rund um 1848 anlässlich seines Geschichtsfestivals im Jahre 2008 nachgestellt. das Video unten zeigt ein paar Szenen daraus.
Mit der Schulklasse ins Historiale Berlin Museum

In Zusammenarbeit mit visit Berlin verlost das Historiale Berlin Museum einen ganzen Klassensatz Freitickets für seine spannende Ausstellung. In der aktuellen Ausgabe der Lehrer News wurde dieses Angebot veröffentlicht. Wenn Sie also einen Schulausflug planen, dabei etwas zur die Geschichte der Hauptstadt vermitteln wollen und der Geldbeutel geschont werden soll, dann ist das genau das richtige Angebot für Sie. Interessenten können Sich per Mail an info@visitBerlin-partnerhotels.de mit dem Betreff “Lehrer News 1/2013 Gewinnspiel Berlin Museum Historiale” wenden.
Alles neu bei “Berlin heute”

In den letzten Tagen haben wir den Ausgangsbereich des Museums bzw. die letzte Station “Berlin heute” umgestaltet und verschönert. Ganz neu dabei ist die Litfaßsäule, die hier auf dem rechten Bild zu sehen ist. Dafür ist bisher kein Platz gewesen, seitdem wir die kleineren Räumlichkeiten Unter den Linden 40 bezogen haben. Nun haben wir endlich wieder einen Standort für das Schmuckstück, das in liebevoller Detailarbeit entstanden ist, gefunden. Sie infomiert die Museumsbesucher über Ernst Litfaß, den Berliner Druckereibesitzer und Verleger, welcher die Idee hatte, solch eine Säule für Bekanntmachungen zu nutzen.
Nun kommt auch die große Fototapete, welche den Alexanderplatz Anfang des vergangenen Jahrhunderts zeigt, sehr gut zur Geltung. Hier werden oft Erinnerungsfotos durch die Besucher geschossen. Wenn man den richtigen Ausschnitt und Winkel zum Fotografieren wählt, sieht das Ergebnis nämlich wirklich beeindruckend aus – als wenn man sich direkt im Bild befinden würde. Kommen Sie doch vorbei und probieren Sie es aus!
Vor der Litfaßsäule präsentiert sich auf einem kleinen Tisch unser “Museumspaket”. Dieses ist exklusiv für Besucher des Museums erhältlich. Es enthält das Buch “Berlin Geschichte” von Wieland Giebel, einen Bildband über die Berliner Mauer inkluisve 50minütiger Doku auf DVD sowie den Film “The Making of Berlin“. Das Paket ist für Gäste des Museums zum Preis von nur 20 Euro erhältlich.
Volksbank-Mitglieder ins Museum
Die nächste Sonderaktion des Museums in diesem Jahr betrifft die Mitglieder der Berliner Volksbank. Bis zum Ende des Jahres können diese unsere Ausstellung kostenlos besuchen. Bekannt gemacht wird die Kampagne über die Mitgliederzeitschrift. Ein Coupon (siehe unten) weißt darauf hin.



